Auf einen Blick
Was kostet ein Immobilienfotograf in Deutschland?
Immobilienfotografie Kosten hängen von vier Faktoren ab: Objektgröße, Anzahl der Bilder, Standort und Zusatzleistungen. Für eine 3-Zimmer-Wohnung in Hamburg oder München zahlen Sie zwischen 150 und 300 EUR netto. Ein großes Einfamilienhaus mit 25 bis 30 Aufnahmen kostet 300 bis 600 EUR. Villen und Gewerbeobjekte mit Ganztages-Shooting und Nachbearbeitung bewegen sich zwischen 600 und 1.500 EUR.
Das Fotografen-Netzwerk offenblende.de dokumentierte die Preisentwicklung über ein Jahrzehnt: 2013 kosteten 15 professionelle Immobilienfotos im Schnitt 450 EUR. Bis 2021 sank der Durchschnitt auf rund 200 EUR — getrieben durch mehr Anbieter und geringere Ausrüstungskosten. Ende 2022 stiegen die Preise wegen höherer Lebenshaltungskosten wieder an. Heute liegt der Durchschnittspreis laut listando.de bei etwa 350 EUR für ein Standard-Shooting.
Einzelne transparente Anbieter wie Immo-Foto Dresden veröffentlichen Festpreise: bis 5 Fotos 150 EUR, bis 12 Fotos 250 EUR, jedes weitere Bild 15 EUR. Standard-Lieferzeit: 24 Stunden. Anfahrtskosten kommen je nach Entfernung hinzu — bei Immo-Foto 0,38 EUR pro Kilometer ab Dresden.
Immobilienfotografie Kosten in Österreich und der Schweiz
In Wien bewegen sich Standard-Pakete zwischen 200 und 500 EUR inklusive Anfahrt. Der österreichische Markt ist preislich nah am deutschen Niveau — wer in Graz oder Salzburg sucht, findet vergleichbare Angebote.
Die Schweiz ist eine andere Welt. Der Anbieter Visualista.ch bietet Wohnungs-Pakete ab CHF 1.099, Haus-Pakete ab CHF 1.499. Dazu kommen Anfahrtskosten von CHF 50 pauschal (manche Anbieter berechnen CHF 1 pro Kilometer). Drohnenaufnahmen starten bei CHF 399 zusätzlich. Stundenhonorar: CHF 190 bis 300.
Der Preisunterschied zwischen Deutschland und der Schweiz beträgt oft das Dreifache. Ein Standard-Shooting, das in Köln 300 EUR kostet, liegt in Zürich bei 1.000 bis 1.100 CHF. Für Privatverkäufer, die ihre Wohnung verkaufsfertig machen, ist das ein erheblicher Posten.




