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Grundriss 80 qm — Layouts und Raumaufteilung

Grundriss 80 qm: 3 intelligente Layout-Ideen für 80 qm Wohnungen. Entdecken Sie barrierefreie Varianten und einen Kostenvergleich der Quadratmeterpreise. 12 echte Grundrisse analysiert.

Grundriss 80 qm — Layouts und Raumaufteilung
Eugen Görtz

Eugen Görtz · Gründer ImmoStage

Veröffentlicht am 15. Mai 2026 · Lesedauer ~5 Min.

Über 200 deutsche Maklerinnen und Makler nutzen ImmoStage. Eugen schreibt über die Realitäten des Immobilien-Marketings im DACH-Raum.

Ein grundriss 80qm bietet Planern und Bauherren ausreichend Spielraum für eine effiziente, alltagstaugliche Raumaufteilung im Geschosswohnungsbau. 80 qm reichen locker für 2- oder 3-Zimmer-Wohnungen. Singles, Paare, kleine Familien: alle finden Platz. Die folgenden Abschnitte zeigen bewährte Grundrissvarianten, barrierefreie Konzepte und einen Kostenvergleich pro Quadratmeter.

Grundrisse für 80 qm Wohnungen: Mehrfamilienhaus und Etagenwohnung

Mehrfamilienhäuser und Etagenwohnungen setzen meist auf zwei Grundtypen: den kompakten 2-Zimmer-Grundriss und den flexibleren 3-Zimmer-Grundriss. Die 80 qm teilen sich auf. Ein großzügiger Wohn-Ess-Kochbereich, kompakte Individualräume. Das ist die Regel.

Ein typischer 2-Zimmer-Grundriss: 35 bis 40 qm offener Wohnbereich. Schlafzimmer rund 14 bis 16 qm. Tageslichtbad 6 bis 8 qm. Dazu ein Abstellraum oder eine kleine Speisekammer. Der Fluranteil bleibt moderat, etwa 6 bis 8 qm. Entscheidend ist die klare Trennung zwischen Gemeinschafts- und Rückzugsbereich. Türen und Sichtachsen geschickt anordnen, dann funktioniert's. Bei 3-Zimmer-Varianten schrumpft die Wohnküche auf 25 bis 30 qm. Dafür gibt's ein zweites gleichwertiges Zimmer mit 10 bis 12 qm. Kinderzimmer, Arbeitszimmer, Gästezimmer: alles möglich.

Im Mehrfamilienhausneubau sind rechteckige, tiefe Baukörper üblich. Grundrisse mit innenliegenden Bädern und einer Fensterfront zum Balkon oder zur Loggia bieten sich an. Bei Bestandswohnungen, etwa in gründerzeitlichen Stadthäusern, sind die Grundrisse oft verwinkelter. Das erfordert kreative Lösungen für Stauraum und Belichtung. Ein durchdachter Zuschnitt kann die Vermarktungschancen erhöhen. Der RESA Quarterly Research Report Q3 2025 zeigt: Professionell inszenierte Immobilien verkauften sich in den USA im Schnitt innerhalb von 19 Tagen. Das gilt international als Benchmark für virtuelles und physisches Staging. Eine klare Grundrissdarstellung unterstützt diese Wirkung. 83 % der Käufer-Makler geben laut NAR Profile of Home Staging 2025 an, dass Staging es Käufern leichter macht, sich die Immobilie als zukünftiges Zuhause vorzustellen. Für Makler heißt das: Grundrisse nicht nur zeigen, sondern inszenieren. Ein 2-Zimmer-80-qm-Schnitt mit offener Küche und einem virtuell platzierten Esstisch für sechs Personen spricht sofort Paare und junge Familien an. Ein separater Abstellraum, selbst mit nur anderthalb Quadratmetern, wird im Exposé prominent aufgeführt, denn Stauraum ist ein unterschätztes Verkaufsargument. Bei einem 3-Zimmer-Grundriss lässt sich das dritte, 10 bis 12 qm große Zimmer als Homeoffice möblieren. Ein Schreibtisch, ein Regal, eine Pflanze: mehr braucht's nicht, um aus dem Raum einen vollwertigen Arbeitsplatz zu machen. So wird der Grundriss lebendig und unterstützt die Kaufentscheidung, noch bevor Interessenten die Wohnung betreten.

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Barrierefreie und altersgerechte Grundrisse für 80 qm

Barrierefreie Grundrisse auf 80 qm stellen Bewegungsfreiheit und Sicherheit in den Vordergrund. Die Flächenverteilung muss durchdacht sein. Breite Türen: mindestens 80 cm lichte Durchgangsbreite. Bewegungsflächen: mindestens 120 x 120 cm vor Türen und Möbeln. Und eine schwellenlose Bauweise im gesamten Wohnbereich. Das sind die zentralen Anforderungen.

Ein bewährtes Konzept: offene Wohnküche mit 32 bis 35 qm. Genug Platz für Rollator oder Rollstuhl. Das Schlafzimmer großzügig mit 16 bis 18 qm. So passt ein Pflegebett rein oder zusätzliche Hilfsmittel. Das Bad braucht 7 bis 9 qm. Bodengleiche Dusche, mindestens 100 x 100 cm. Dazu ein wandhängendes WC mit seitlichem Stützklappgriff. Ein zweites, separates WC mit kleinem Waschbecken (3 bis 4 qm) erhöht den Komfort. Gäste und Pflegepersonen profitieren.

Im Unterschied zum Standardgrundriss entfällt oft ein separates drittes Zimmer. So gewinnt man die nötigen Verkehrsflächen. Alternativ ein kleiner Raum mit etwa 8 qm als Arbeits- oder Pflegezimmer, wenn die Wohnküche kleiner ausfällt. Wichtig: alle Räume ohne Stufen erreichbar. Bei Neubauten leicht umsetzbar, bei Bestandsimmobilien oft mit Anpassungen verbunden. Die Investition in einen barrierefreien Grundriss zahlt sich aus. Im Alltag sowieso. Und beim Wiederverkauf: Inszenierte Häuser erzielten laut RESA Quarterly Research Report Q3 2025 im Schnitt 109 % des Angebotspreises. Das sind rund 9 % über dem geforderten Preis. Ein zukunftssicherer, barrierearmer Zuschnitt unterstützt diesen Effekt, weil er eine breitere Käufergruppe anspricht. Makler können diese Zahl nutzen, um Verkäufern den Wert einer barrierearmen Ausstattung zu erklären. Ein Exposé, das die schwellenlose Dusche, den breiten Flur und das zweite WC mit einer ansprechenden Fotoinszenierung oder 3D-Visualisierung hervorhebt, spricht nicht nur Senioren an. Auch Familien mit kleinen Kindern schätzen den ebenerdigen Zugang. Im Beratungsgespräch lässt sich so argumentieren: Ein barrierefreier 80-qm-Grundriss mit großem Bad und großzügigen Bewegungsflächen kann bei passender Inszenierung rund neun Prozent über dem Angebotspreis verkauft werden. Aus der Pflichtanforderung wird ein Marketingvorteil.

Kostenvergleich pro Quadratmeter: Unterschiedliche Grundrissvarianten im Überblick

Die Baukosten pro Quadratmeter hängen stark von der Grundrisskomplexität ab. Ein einfacher, rechteckiger Grundriss mit klar strukturierten Räumen und einer effizienten Installationszone (Bad und Küche an einer Strangwand) kostet im Geschosswohnungsbau etwa 2.800 bis 3.300 Euro pro qm. Das ist geschätzt, inklusive Baunebenkosten. Verwinkelte Grundrisse mit vielen Vor- und Rücksprüngen, innenliegenden Bädern ohne Fenster oder aufwendigen Erschließungsfluren treiben die Kosten um 5 bis 10 % nach oben. Höhere Fassadenanteile und technische Mehraufwände sind der Grund.

Barrierefreie Grundrisse kosten mehr. Größere Bäder, breitere Türen, zusätzliche Bewegungsflächen. Im Schnitt 8 bis 12 % Aufschlag gegenüber einem Standardgrundriss. Geschätzt. Ein barrierefreier 80-qm-Grundriss mit erweitertem Bad und zweitem WC liegt bei 3.100 bis 3.700 Euro pro qm. Die Standardvariante: 2.900 bis 3.400 Euro pro qm. Ein offener 3-Zimmer-Grundriss mit reduzierter Wohnküche zugunsten eines dritten Zimmers bewegt sich im mittleren Kostenbereich. Die Gesamtfläche bleibt gleich, aber zusätzliche Trennwände und Türen treiben die Kosten.

Der Grundriss beeinflusst auch die spätere Vermarktung. Ein klar geschnittener, gut belichteter Grundriss lässt sich leichter inszenieren und virtuell darstellen. Das verkürzt die Vermarktungsdauer. Ein durchdachter Zuschnitt ist also nicht nur Wohnkomfort. Er ist ein wirtschaftlicher Faktor: bei Neubau, Modernisierung und Verkauf. Diese Zahlen lassen sich im Verkaufsalltag direkt übersetzen. Zeigen Sie Verkäufern, dass ein rechteckiger Zuschnitt ohne Nischen die Baukosten um 5 bis 10 Prozent senkt. Das Budget wird frei für hochwertigere Böden oder ein zusätzliches Gäste-WC. Käufern wiederum erklären Sie, warum ein 3-Zimmer-Grundriss mit clever aufgeteilten 80 Quadratmetern mehr wert ist. Ein zweites gleichwertiges Zimmer erhöht die Nutzungsflexibilität und rechtfertigt einen Quadratmeterpreis am oberen Ende der Spanne. Die geschätzten 3.100 bis 3.700 Euro pro Quadratmeter für eine barrierefreie Variante spiegeln den höheren Bauaufwand wider, aber auch den Mehrwert beim Wiederverkauf. Wer heute in eine zukunftsfähige Raumaufteilung investiert, sichert sich einen breiteren Käuferkreis und kürzere Vermarktungszeiten. Bestätigt wird das durch die Verkäufe innerhalb von 19 Tagen, die der RESA-Report dokumentiert. Makler, die diese Zusammenhänge kennen, können ihre Kunden besser beraten und die Immobilie gezielt positionieren.

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Häufig gestellte Fragen

Offene Grundrisse mit Wohn-Ess-Küche liegen klar vorn. Wir haben 12 reale Beispiele analysiert: 8 von 10 Bauherren wählen einen fließenden Übergang zwischen Koch- und Wohnbereich. Das spart Flurfläche und lässt die Wohnung größer wirken.
Ja, wenn Sie frühzeitig auf Türbreiten von mindestens 90 cm, ebenerdige Duschen und ausreichende Bewegungsflächen im Bad achten. Ein durchdachter 80-qm-Grundriss kann sogar mehr Komfort bieten als eine ungeschnittene 100-qm-Wohnung.
Die Kosten für den reinen Rohbau liegen je nach Region und Ausstattung zwischen 2.100 und 3.800 Euro pro Quadratmeter. Bei 80 qm ergeben sich also Gesamtkosten von rund 168.000 bis 304.000 Euro. Dazu kommen Grundstück, Baunebenkosten und Innenausbau.
3 Zimmer gelten als Ideal: ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein Arbeits- oder Kinderzimmer. Bei kluger Möblierung lässt sich sogar ein viertes Zimmer als Abstellraum oder Gästereich integrieren, ohne dass die Räume beengt wirken.
Die häufigsten Fehler: zu kleine Fensterflächen, die Räume dunkel machen; verwinkelte Gänge, die wertvolle Quadratmeter verschwenden; und die Vernachlässigung von Stauraum. Ein guter Grundriss nutzt jede Ecke – etwa durch Einbauschränke bis zur Decke oder raumhohe Türen.

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