Fix and Flip Vorher Nachher — Galerie und Inspiration
14 echte Fix and Flip Vorher Nachher Transformationen: detaillierte Kosten-Gewinn-Analysen, Renovierungszeitpläne und Vorher-Nachher-Galerien. Jetzt ansehen.


Eugen Görtz · Gründer ImmoStage
Veröffentlicht am 15. Mai 2026 · Lesedauer ~4 Min.
Über 200 deutsche Maklerinnen und Makler nutzen ImmoStage. Eugen schreibt über die Realitäten des Immobilien-Marketings im DACH-Raum.
Fix-and-Flip-Vorher-Nachher-Vergleiche zeigen, wie aus baufälligen Immobilien durch strategische Sanierung hochwertige Wohnträume entstehen. Wer den Wert einer Immobilie vervielfachen will, braucht nicht nur handwerkliches Geschick. Man braucht ein klares Bild davon, welche Maßnahmen wirklich Rendite bringen. Genau das liefern die folgenden Vorher-Nachher-Beispiele: echte Transformationen, die aus verwohnten Altbauten, entkernten Etagenwohnungen oder verwahrlosten Einfamilienhäusern gefragte Objekte machen.
14 Vorher-Nachher-Fotogalerien: So verwandeln sich Bruchbuden in Traumhäuser
Jede Galerie steht für ein typisches Renovierungsszenario, das Investoren im DACH-Raum regelmäßig antreffen. Die Bilder lassen sich gedanklich so skizzieren – für konkrete Bildstrecken lohnt sich der Besuch unserer ausführlichen Projektgalerien.
Wohnzimmer 60er-Jahre-Charme zu offenem Wohn-Essbereich
Vor der Renovierung: dunkle Holzvertäfelung, Teppichboden, kleine Fenster. Heute: eichenfarbener Vinylboden, deckenhohe Fenstertüren zum Garten, minimalistische Einbauküche.Küche mit Resopalmöbeln zu moderner Landhausküche
Alt: vergilbte Fronten, PVC-Belag, Fliesenspiegel 15×15 cm. Neu: grifflose Mattlack-Fronten, Quarzkomposit-Arbeitsplatte, induktionsgeeignete Insel mit Theke.Badezimmer in 70er-Jahre-Fliesen zu spa-ähnlichem Tageslichtbad
Ursprünglich: moosgrüne Fliesen, Stand-WC, Acryl-Wanne mit Duschvorhang. Jetzt: großformatige Feinsteinzeugfliesen, ebenerdige Regendusche, wandhängendes WC, indirekte LED-Beleuchtung.Dachgeschoss-Speicher zu Master-Suite mit Ankleide
Vorher: ungedämmter Dachboden, Holzwolle-Leichtbauwände, kein Tageslicht. Nachher: gedämmte Gauben, bodentiefe Fenster, En-Suite-Bad mit Oberlicht, offener Ankleidebereich.Keller-Abstellraum zu Home-Office und Gäste-WC
Vor der Sanierung: Feuchteschäden, niedrige Deckenhöhe, Rohinstallation aus den 1960ern. Danach: mineralische Abdichtung, Deckentaschen aus Gipskarton, dimmbare Lichtleisten, voll isolierter Aufbau.Flur mit Flügeltüren und schweren Vorhängen zu lichtem Entrée
Früher: dunkles Parkett, braune Raufaser, opulente Gardinenstangen. Heute: hellgrauer Mikrozementboden, glatte Wandspachtelung, Einbauspots, rahmenlose Türdurchgänge.Zweckbau-Garage zu vollwertigem Studio-Apartment
Vorher: ungedämmtes Flachdach, keine Sanitäranschlüsse, Bodentore aus Stahl. Nachher: Fußbodenheizung auf Dämmplatten, kleine Pantryküche, großflächige Fensterfront.Altbauwohnung mit Stuckresten zu Industrial-Loft
Ursprünglich: bröckelnder Stuck, Holzdielen mit Lücken, Öl-Heizkörper. Jetzt: sandgestrahlte Ziegelwände, Eichenparkett mit Weißöl, sichtbare Lüftungsrohre, schwarze Vertikalheizkörper.Gewerbefläche im Erdgeschoss zu barrierefreier 3-Zi-Wohnung
Vorher: abgehängte Decken aus Mineralfaser, großflächige Schaufenster, keine Raumaufteilung. Nachher: Trockenbauwände in Q3-Qualität, Wärmeschutzverglasung, bodengleiche Dusche.Einfamilienhaus mit Asbestzement-Verkleidung zu energieeffizientem KfW-40-Haus
Alt: Eternit-Platten, Ölheizung, einfachverglaste Fenster. Neu: Wärmedämmverbundsystem, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Dreifachverglasung, kontrollierte Wohnraumlüftung.Reihenhaus mit schmalem Grundriss zu lichtdurchflutetem Stadthaus
Vor der Renovierung: verwinkelte Zimmer, Fenster nur nach vorne, dunkle Treppe in der Mitte. Heute: offener Grundriss über drei Ebenen, große Oberlichter, Glasbrüstung, heller Sichtestrich.Hinterhof-Schuppen zu Tiny-House mit Dachterrasse
Vorher: Wellblechdach, keine Dämmung, Schimmel in den Ecken. Nachher: Holzbauweise mit Zellulosedämmung, begrüntes Pultdach, Schlupftür zur Dachterrasse.Plattenbau-Wohnung zu skandinavisch inspiriertem Single-Loft
Ursprünglich: Typenbau-Grundriss, PVC-Streifenboden, einfache Standardtüren. Jetzt: helle Dielenoptik, raumhohe weiße Möbelfronten, offener Schlafbereich mit Raumteiler aus Glas.Historisches Bauernhaus zu modernem Mehrgenerationen-Wohnprojekt
Früher: desolate Fachwerkwände, Lehmdecken, Stromleitungen aus den 1950ern. Heute: Fachwerk saniert und sichtbar gelassen, Calciumsilikatplatten, Fußbodenheizung auf historischen Balkenlagen.
Alle beschriebenen Transformationen zeigen: Der Sprung von „unbewohnbar“ zu „Traumhaus“ ist planbar und kalkulierbar. Vorausgesetzt, die richtigen Gewerke greifen ineinander und die Materialauswahl folgt einer klaren Zielgruppenlogik.
Kosten vs. Gewinn: Detaillierte Aufstellung mit Vorher-Nachher-Bewertungen
Der Gewinn eines Fix-and-Flip-Projekts ergibt sich nicht allein aus der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Käufer, Nebenkosten, Renovierung, Finanzierung und Haltekosten müssen sauber gegenübergestellt werden. Ein realitätsnahes Rechenbeispiel für eine 90 m² große Altbauwohnung in einer deutschen B-Stadt (Zahlen geschätzt, Stand 2025):
| Position | Betrag (€) |
|---|---|
| Kaufpreis (unrenoviert) | 180.000 |
| Grunderwerbsteuer (5,0 %) | 9.000 |
| Notar- und Grundbuchkosten | 3.600 |
| Maklerprovision (Käuferseite)* | 6.426 |
| Renovierungskosten (inkl. Baunebenkosten) | 78.000 |
| Haltekosten (Zinsen, 6 Monate) | 5.400 |
| Zwischenfinanzierung (1,5 % Bereitstellungszins) | 2.250 |
| Gesamtinvestition | 284.676 |
| Verkaufspreis nach Renovierung | 385.000 |
| Verkaufsnebenkosten (Provision)** | 13.475 |
| Nettoverkaufserlös | 371.525 |
| Gewinn vor Steuern | 86.849 |
* Beim Kauf einer Immobilie gilt in Deutschland das Bestellerprinzip; die Provision teilen sich Käufer und Verkäufer nur dann paritätisch, wenn beide den Makler beauftragt haben (§ 656c BGB). Für die Kalkulation wurde eine 3,57-%-Provision (inkl. MwSt.), hälftig getragen, angenommen.
** Verkaufsseitig wird häufig eine Provision von 3,57 % fällig, sofern der Verkäufer den Makler beauftragt.
Die Vorher-Nachher-Bewertung zeigt eine Wertsteigerung von 205.000 € (385.000 € minus 180.000 €). Nach Abzug aller Kosten bleiben rund 87.000 € übrig. Entscheidend für die Marge ist der Verkaufspreis. Profis setzen deshalb auf professionelles Staging, um den bestmöglichen Preis und eine kurze Vermarktungsdauer zu erreichen. Dazu passen die aktuellen Zahlen aus den USA: Der RESA – Real Estate Staging Association, Quarterly Research Report Q3 2025 zeigt, dass inszenierte Häuser im Schnitt innerhalb von nur 19 Tagen veräußert wurden und dabei durchschnittlich 109 % des Angebotspreises erzielten – das sind rund 9 % über dem ursprünglich aufgerufenen Preis. Rechnet man diesen Effekt auf das obige Beispiel, ließe sich der Verkaufserlös um etwa 34.650 € steigern. Der Gewinn würde deutlich steigen.
Deutsche Fix & Flip-Fallstudien: 14 echte Projekte im Detail
Die folgenden 14 Fallstudien basieren auf realen Projekten deutscher Investoren aus den Jahren 2021 bis 2025. Alle Zahlen sind geschätzt und dienen der Orientierung.
Zweizimmerwohnung, München-Giesing
Kauf 210.000 €, Renovierung 72.000 €, Verkauf 395.000 €. Gewinn ca. 83.000 €.Einfamilienhaus (Baujahr 1954), Bielefeld-Sennestadt
Kauf 145.000 €, Renovierung 98.000 €, Verkauf 338.000 €. Gewinn ca. 65.000 €.Ehemaliges Ladenlokal, Köln-Ehrenfeld
Kauf 175.000 €, Umbau 85.000 €, Verkauf 380.000 €. Gewinn ca. 80.000 €.Reihenendhaus, Hannover-List
Kauf 250.000 €, Renovierung 110.000 €, Verkauf 499.000 €. Gewinn ca. 102.000 €.Denkmalgeschützte Villa, Potsdam
Kauf 390.000 €, Sanierung 210.000 € (AfA-nutzbar), Verkauf 820.000 €. Gewinn ca. 145.000 €.Wohnung im Plattenbau, Dresden-Prohlis
Kauf 45.000 €, Renovierung 32.000 €, Verkauf 119.000 €. Gewinn ca. 28.000 €.Ehemalige Metzgerei, Nürnberg-Süd
Kauf 90.000 €, Umbau 65.000 €, Verkauf 210.000 €. Gewinn ca. 38.000 €.3-Zi-Altbau, Hamburg-Eimsbüttel
Kauf 330.000 €, Renovierung 95.000 €, Verkauf 560.000 €. Gewinn ca. 95.000 €.Bauernhaus, Odenwald
Kauf 60.000 €, Kernsanierung 150.000 €, Verkauf 290.000 €. Gewinn ca. 52.000 €.Penthouse-Rohdach, Düsseldorf-Oberkassel
Kauf 185.000 €, Ausbau 155.000 €, Verkauf 470.000 €. Gewinn ca. 95.000 €.Schrebergarten-Laube (mit Kauf Grundstück), Berlin-Köpenick
Kauf 12.000 €, Ausbau 38.000 €, Verkauf 85.000 €. Gewinn ca. 22.000 €.Büroetage zu vier Mikroapartments, Frankfurt-Bockenheim
Kauf 280.000 €, Nutzungsänderung u. Umbau 135.000 €, Verkauf 590.000 €. Gewinn ca. 105.000 €.Doppelhaushälfte, Rostock-Brinckmansdorf
Kauf 105.000 €, Renovierung 68.000 €, Verkauf 245.000 €. Gewinn ca. 47.000 €.Ehemaliges Pfarrhaus, Thüringen
Kauf 30.000 €, Renovierung 120.000 €, Verkauf 215.000 €. Gewinn ca. 43.000 €.
Alle Projekte profitierten von einer klaren Zielgruppenansprache und oft von einem durchdachten Staging. Zusätzlich bestätigen Daten des NAR – National Association of Realtors, Profile of Home Staging 2025, dass 83 % der Käufer-Makler in den USA angeben, Staging helfe Käufern, sich ein Haus als zukünftiges Zuhause vorzustellen. Diese Erkenntnis ist eins zu eins auf den deutschen Markt übertragbar. Auch hier entscheidet die emotionale Ansprache beim Besichtigungstermin über den Abschluss.
Schritt-für-Schritt-Renovierungszeitplan: Von der Besichtigung bis zum Verkauf
Ein straffer, realistischer Zeitplan trennt profitable Projekte von Verlustgeschäften. Der folgende Ablauf setzt eine standardmäßige Finanzierungszusage voraus und kalkuliert mit einer mittleren Renovierungsdauer von 14 Wochen.
Phase 1: Due Diligence und Ankauf (Tag 0 – 45)
- Tag 1: Erstbesichtigung mit Bausachverständigem, Fotodokumentation des Ist-Zustands
- Tag 5: Grobkalkulation Renovierungskosten auf Basis der Mängelliste
- Tag 10: Finanzierungsbestätigung durch die Bank, Brückenkredit oder Eigenkapitalnachweis
- Tag 14: Notartermin für Kaufvertrag, Fälligkeit der Anzahlung nach zwei Wochen
- Tag 45: Übergabe und Schlüsselgewalt, Beginn der Entkernungsarbeiten
Phase 2: Grob- und Rohbau (Tag 46 – 75)
- Entkernung (Böden, nichttragende Wände, alte Installationen) – 5 Tage
- Rohinstallation Elektro/Sanitär/Heizung, neue Leitungen – 10 Tage
- Fenster- und Türeneinbau, ggf. Gauben – 8 Tage
- Estrich und Trockenbau – 12 Tage
- Trocknung des Estrichs – 7 Tage
Phase 3: Innenausbau und Oberflächen (Tag 76 – 110)
- Fliesen- und Malerarbeiten – 14 Tage
- Bodenbeläge, Innentüren, Sanitärobjekte – 10 Tage
- Einbauküche, Schranklösungen, Beleuchtung – 7 Tage
- Endreinigung und Mängelbeseitigung – 4 Tage
Phase 4: Staging und Vermarktung (Tag 111 – 140)
- Professionelles Home Staging mit Möbeln und Dekoration – 3 Tage
- Fototermin, 360°-Rundgang, Grundrissaufbereitung – 2 Tage
- Exposé-Fertigstellung und Veröffentlichung auf Portalen – 1 Tag
- Besichtigungstermine (in der Regel 2 bis 3 Wochen bei guter Nachfrage)
- Notartermin mit Käufer und Zahlung des Kaufpreises nach Eigentumsumschreibung
Durch das Staging verkürzt sich die Vermarktungsphase signifikant. Der RESA Report Q3 2025 belegt, dass inszenierte Häuser im Schnitt innerhalb von 19 Tagen verkauft werden. Wer diese Beschleunigung auf ein Projekt überträgt, spart mindestens einen Monat an Haltekosten und minimiert das Risiko von Preisnachlässen. Der gesamte Zyklus von der Besichtigung bis zum erfolgreichen Verkauf lässt sich so auf rund 5 bis 6 Monate komprimieren – eine realistische Planungsgröße für Fix-and-Flip-Vorhaben im deutschen Markt.
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