Was sind Carrying Costs bei Immobilien?
Als Carrying Costs (Haltekosten) bezeichnet man alle laufenden Kosten, die während der Haltedauer einer Immobilie anfallen: Finanzierungskosten (Zinsen), Grundsteuer, Versicherungen, Hausgeld und eventuelle Leerstands-Nebenkosten. Bei einem Objekt mit 1.200 € monatlichen Haltekosten entstehen über 12 Monate bereits 14.400 € Kosten — Geld, das direkt vom Gewinn abgeht.
Break-even-Preis: Was müssen Sie mindestens erzielen?
Der Break-even-Preis ergibt sich aus Kaufpreis plus Sanierungskosten. Jeder Euro darüber ist Rohgewinn — von dem dann noch die Carrying Costs und eventuelle Steuern abzuziehen sind. Der Rechner zeigt Ihnen den Break-even für Ihre Eingaben direkt an.
Mehr zum Thema Immobilienverkauf finden Sie in unserem Ratgeber Immobilie verkaufen sowie zum Thema Steuern beim Immobilienverkauf.
Wie können Carrying Costs gesenkt werden?
Die wirksamste Strategie: die Vermarktungszeit verkürzen. Professionell aufbereitete Inserate mit Virtual Staging und Grundriss verkaufen schneller — das spart direkt Carrying Costs. Studien zeigen, dass virtuell möblierte Immobilien messbar schneller einen Käufer finden als leer präsentierte Objekte.
