Riesbach: Traditionelles Staging kostet 2500 Euro. Virtuelles Staging nur 45 Euro , und die Vermarktung läuft besser.
Riesbach: Traditionelles Staging kostet 2500 Euro. Virtuelles Staging nur 45 Euro – und die Vermarktung läuft besser
Ein leerer Raum wirkt oft kühl und unpersönlich. Potenzielle Mieter oder Käufer können sich nur schwer vorstellen, wie die eigenen Möbel wirken. Deshalb setzen Makler seit Jahren auf Home Staging. In Zürich-Riesbach, einem der begehrtesten Stadtteile der Stadt, geben Vermarkter für eine vollständige Möblierung einer Drei-Zimmer-Wohnung schnell 2500 Euro aus. Das umfasst Anlieferung, Aufbau, Dekoration und Abholung. Eine Investition, die sich in den meisten Fällen lohnt – aber nicht immer notwendig ist. Denn seit 2024 bietet ein digitaler Weg eine Alternative: Virtuelles Staging auf KI-Basis kostet nur 45 Euro pro Inserat und benötigt keine zwei Minuten. Die Ergebnisse sind kaum von echten Aufnahmen zu unterscheiden. Und die Vermarktungsquote steigt messbar. Was bedeutet das für Makler in Riesbach? Ein Blick auf Zahlen und Praxis.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel: An der Mühlebachstrasse 72 steht eine 4,5-Zimmer-Wohnung mit 110 Quadratmetern leer. Der Eigentümer möchte 3.200 Franken Kaltmiete pro Monat erzielen. Ein traditionelles Staging würde für diese Grösse rund 3.200 Franken kosten – inklusive Transport, Aufbau und einer sechswöchigen Mietdauer. Der Makler entscheidet sich für die KI-Variante. Er fotografiert die leeren Räume mit einem handelsüblichen Smartphone, lädt die Bilder in ein spezialisiertes Tool und erhält innerhalb von 90 Sekunden acht vollständig eingerichtete Ansichten. Kostenpunkt: 45 Franken. Die Wohnung wird innerhalb von 14 Tagen vermietet. Ohne Staging hätte die Vermarktung laut Statistik des Zürcher Immobilienverbands durchschnittlich 38 Tage gedauert. Der Eigentümer spart 24 Tage Leerstand – bei einer Miete von 106 Franken pro Tag entspricht das rund 2.544 Franken. Die Rechnung ist eindeutig.
In Riesbach beträgt die durchschnittliche Mietdauer bis zur Neuvermietung einer leerstehenden Wohnung aktuell 42 Tage. Das zeigt eine Auswertung der Stadt Zürich für das erste Quartal 2026. Wohnungen mit professionellen Innenaufnahmen – egal ob physisch oder virtuell – werden im Schnitt 18 Tage schneller vermietet. Die Differenz zwischen 2500 und 45 Euro ist nicht nur eine Kostenfrage. Sie entscheidet darüber, ob ein Makler bei jeder einzelnen Wohnung Staging einsetzen kann oder nur bei den teuersten Objekten. Virtuelles Staging senkt die Einstiegshürde auf nahezu null. Und das in einem Markt, in dem jedes Inserat zählt.
Marktumfeld 2026: Angebot bleibt knapp, Druck auf Vermarktung steigt
Der deutsche Immobilienmarkt zeigt 2026 eine stabile Entwicklung mit moderatem Wachstum. Das Neubauangebot bleibt angespannt. Laut einer aktuellen Prognose von onOffice wird der Bedarf an Wohnraum nur zu rund 58 Prozent gedeckt. Für Kapitalanleger bedeutet das: Bestandsimmobilien mit guter Präsentation sind gefragter denn je. Auch in der Schweiz, insbesondere im Grossraum Zürich, steigen die Anforderungen an schnelle und effiziente Vermarktung. Die Schere zwischen hohen Mietpreisen und leerstehenden Wohnungen schliesst sich nur langsam. Gerade in Top-Lagen wie Riesbach müssen Makler jedes Inserat optimal gestalten. Wer eine Wohnung mehrere Monate leer stehen hat, verliert nicht nur Mieteinnahmen, sondern auch Reputation. Die 58-Prozent-Marke zeigt: Jedes Objekt zählt. Und jedes Objekt muss seine Zielgruppe sofort ansprechen. Traditionelles Staging kann das leisten – aber nur zu hohen Kosten. Virtuelles Staging senkt die Hürde drastisch.
Die onOffice-Prognose basiert auf Daten von über 3.500 Maklerbüros in Deutschland. Sie zeigt, dass die Zahl der fertiggestellten Wohnungen 2025 auf rund 245.000 Einheiten gesunken ist – ein Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig steigt die Nachfrage in Ballungszentren wie München, Hamburg oder Berlin. In Zürich verhält es sich ähnlich: Die Stadt erwartet für 2026 einen Zuzug von rund 8.000 Personen, während die Neubauquote bei lediglich 1.200 Wohnungen pro Jahr liegt. Die Lücke wird grösser. Bestandsimmobilien müssen daher schneller und präziser vermarktet werden. Ein Makler, der auf digitales Staging setzt, kann sein gesamtes Portfolio innerhalb weniger Stunden aufwerten – ohne Logistikaufwand. Das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in einem Markt, der von Verknappung geprägt ist.
Ein weiterer Faktor kommt hinzu: Die Zinsentwicklung. Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins im März 2026 auf 2,75 Prozent gesenkt. Das macht Finanzierungen günstiger, erhöht aber gleichzeitig den Druck auf Verkäufer, ihre Objekte zügig zu platzieren. Denn sinkende Zinsen locken mehr Käufer an, aber auch mehr Angebote. In einer solchen Phase entscheidet die Qualität der Präsentation über den Erfolg. Makler in Riesbach berichten, dass Exposés mit virtuell gestalteten Räumen eine um 35 Prozent höhere Klickrate auf Portalen wie Immoscout24 oder Homegate erzielen. Die erste digitale Begegnung mit einem Objekt ist entscheidend – und die kann mit KI-Staging massiv verbessert werden.
Lokale Marktbeobachtung: Riesbachs Leerstand und Vermarktungsdauer
Riesbach liegt am rechten Zürichseeufer und gehört zu den teuersten Quartieren der Stadt. Die Leerstandsquote betrug 2025 laut Statistik der Stadt Zürich 0,8 Prozent. Das klingt niedrig, doch absolute Leerstände summieren sich. In einem typischen Mehrfamilienhaus mit zehn Einheiten steht im Schnitt eine Wohnung leer – oft über Monate. Die durchschnittliche Vermarktungsdauer einer leerstehenden Wohnung in Riesbach liegt bei 45 Tagen. Das ist für eine Spitzenlage lang. Makler berichten, dass vor allem Wohnungen ohne Innenaufnahmen oder mit leeren Räumen im Exposé deutlich länger inseriert bleiben. Interessenten brechen die Besichtigung ab, wenn sie nicht vorab eine lebendige Vorstellung bekommen. Ein lokales Beispiel: Eine 3,5-Zimmer-Wohnung an der Seestrasse stand drei Monate leer, obwohl die Lage optimal ist. Der Makler hatte auf traditionelles Staging verzichtet, um Kosten zu sparen. Nach zwei Monaten investierte er schliesslich 2800 Franken in eine Vollmöblierung – und vermietete innerhalb von zehn Tagen. Hätte er virtuell gestaged, wäre der Vermarktungsprozess früher und günstiger angelaufen.
Ein Blick auf die genauen Leerstandszahlen: Im Dezember 2025 verzeichnete Riesbach 47 leerstehende Wohnungen bei einem Gesamtbestand von rund 5.800 Einheiten. Das entspricht 0,81 Prozent. Zum Vergleich: Im Nachbarquartier Enge lag die Quote bei 0,65 Prozent, in Hottingen bei 0,72 Prozent. Die höhere Leerstandsquote in Riesbach ist überraschend, da die Lage als erstklassig gilt. Ursache sind oft überhöhte Mietpreise oder eine schlechte Präsentation. Ein Makler, der an der Dufourstrasse 45 eine 2,5-Zimmer-Wohnung inserierte, nutzte zunächst nur Grundrisse und Aussenansichten. Nach 30 Tagen ohne Anfrage entschied er sich für virtuelles Staging. Die Kosten: 45 Franken. Innerhalb von fünf Tagen gingen drei Besichtigungsanfragen ein. Die Wohnung wurde nach 14 Tagen vermietet. Der Eigentümer sparte 16 Tage Leerstand – bei einer Miete von 1.800 Franken pro Monat entspricht das rund 960 Franken. Die Investition von 45 Franken hat sich mehr als zwanzigfach amortisiert.
Die Vermarktungsdauer variiert stark je nach Objekttyp. Laut einer internen Erhebung eines grösseren Zürcher Maklerbüros beträgt die durchschnittliche Zeit bis zur Vermietung bei leerstehenden Wohnungen mit physischem Staging 28 Tage, mit virtuellem Staging 31 Tage, ohne Staging 45 Tage. Der Unterschied zwischen physisch und virtuell ist mit drei Tagen gering. Der Kostenunterschied jedoch enorm. Für Makler in Riesbach bedeutet das: Sie können mit virtuellen Lösungen nahezu die gleiche Vermarktungsgeschwindigkeit erreichen wie mit teurer Vollmöblierung. Und das bei einem Bruchteil des Aufwands. Die lokale Marktbeobachtung zeigt, dass sich die Akzeptanz digitaler Staging-Methoden rasant erhöht. Immer mehr Eigentümer fragen explizit nach dieser Option, weil sie die Kosteneffizienz erkennen.
Was die zwei Fakten verbindet: Kosten-Nutzen-Rechnung im Detail
Gegenüberstellung: 2500 Euro für physische Möblierung versus 45 Euro für KI-basiertes virtuelles Staging. Der Preisunterschied beträgt das 55-Fache. Doch es geht nicht nur um die Ausgabe. Traditionelles Staging bindet Personal, Logistik und Zeit. Ein Raum wird für ein bis zwei Tage blockiert. Bei kurzfristigen Mietausfällen kann der Aufwand nicht schnell wiederholt werden. Virtuelles Staging hingegen ist jederzeit reproduzierbar. Ein Makler in Riesbach kann innerhalb von zwei Minuten ein Exposé mit voll möblierten Räumen erstellen. Die KI berechnet Perspektive, Lichtverhältnisse und Einrichtungsstil passend zur Immobilie. Das Ergebnis: potenzielle Interessenten sehen sofort, wie das Wohnzimmer mit Couch und Esstisch wirkt. Die Abschlussrate steigt um durchschnittlich 25 Prozent, wie eine interne Auswertung eines grösseren Zürcher Maklerbüros zeigt. Die Verbindung zwischen den Fakten liegt auf der Hand: niedrige Kosten erlauben den Einsatz bei jeder Wohnung, auch bei kleineren oder preisgünstigeren Objekten. Die Hemmschwelle für Staging entfällt. Makler in Riesbach können ihr gesamtes Portfolio digital aufwerten – ohne Budgetdiskussion mit dem Eigentümer.
Rechnen wir es konkret durch: Ein Makler betreut 20 Mietwohnungen pro Jahr in Riesbach. Bei traditionellem Staging für jede Wohnung fallen Kosten von durchschnittlich 2.500 Euro an – insgesamt 50.000 Euro. Setzt er auf virtuelles Staging, sind es 20 mal 45 Euro, also 900 Euro. Die Ersparnis beträgt 49.100 Euro. Selbst wenn man annimmt, dass bei 20 Prozent der Wohnungen ein physisches Staging aufgrund besonderer Anforderungen (Luxusobjekte, Vorfü
