Komplettanleitung 2026

Immobilie verkaufen ohne Makler Bis zu €17.850 Provision sparen

36% aller Eigentümer verkaufen privat. Dieser Guide zeigt dir in 7 Schritten, wie du deine Immobilie ohne Makler verkaufst — mit Kostenvergleich, Checkliste und den häufigsten Fehlern.

€17.850
Provision bei €500K Immobilie (3,57%)
Quelle: Baufi24, 2026
36%
der Eigentümer verkaufen privat
Quelle: KSK Immobilien Umfrage
75%
scheitern an schlechten Fotos
Quelle: Von Poll Umfrage, 2023

Auf einen Blick

Immobilie verkaufen ohne Makler spart dir bei einer €500.000-Immobilie bis zu €17.850 an Provision. 36% aller deutschen Eigentümer gehen diesen Weg. Der Haken: 75% scheitern an unprofessionellen Exposés und Fotos. Dieser Guide zeigt dir den kompletten Ablauf in 7 Schritten, vergleicht die Kosten und erklärt, wie du mit Virtual Staging Makler-Qualität erreichst — für unter €100.

Warum ohne Makler verkaufen?

Die Rechnung ist einfach.

Bei einem Verkaufspreis von €500.000 zahlt der Verkäufer in 14 von 16 Bundesländern genau 3,57% Provision — das sind €17.850 laut Baufi24 (2026). Bei €800.000 sind es €28.560. Nur dein Anteil.

Seit dem Halbteilungsprinzip (§656c BGB, Dezember 2020) teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision. Das klingt fair. Aber 3,57% von einer halben Million sind trotzdem €17.850.

Das ist mehr als ein Kleinwagen.

Laut einer KSK-Immobilien-Umfrage wollen 36% aller Eigentümer genau dieses Geld behalten und privat verkaufen. Der Rest beauftragt einen Makler — oft aus Unsicherheit, nicht aus Überzeugung.

Die Frage ist nicht, ob du ohne Makler verkaufen kannst. Sondern ob du die typischen Fehler vermeidest. Dazu gleich mehr.

Für wen lohnt sich der Privatverkauf? Besonders bei Eigentumswohnungen in gefragten Lagen, Objekten mit klarer Zielgruppe und wenn du bereit bist, 100–160 Stunden Zeit zu investieren (Bodenrichtwerte Deutschland).
Privatverkauf Immobilie — Eigentümer präsentiert Wohnung ohne Makler

7 Schritte zum erfolgreichen Privatverkauf

Jeder Privatverkauf folgt demselben Ablauf. Wer die Reihenfolge kennt, spart Zeit und vermeidet teure Fehler. Hier ist der Fahrplan — von der Wertermittlung bis zum Notartermin.

Die komplette Checkliste mit allen Dokumenten findest du in unserem Privatverkauf-Checkliste-Guide.

1

Marktwert ermitteln

Kurzgutachten (€500–1.500) oder Online-Bewertung. Ein Fehler von 5% verlängert die Vermarktung um Monate.

2

Unterlagen zusammenstellen

Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Teilungserklärung. Fehlende Dokumente kosten 47% der Privatverkäufer Interessenten.

3

Professionelle Fotos erstellen

Der wichtigste Schritt. 75% aller Privatverkäufer scheitern hier. Virtual Staging bringt Makler-Qualität für unter €100.

4

Exposé erstellen

Alle Fakten, Grundriss und Fotos in einem Dokument. ImmoStage generiert professionelle PDFs in Minuten.

5

Inserate schalten

ImmoScout24 (ab €29,95/Monat), Immowelt, eBay Kleinanzeigen. Premium-Platzierungen bringen 3x mehr Klicks.

6

Besichtigungen und Verhandlung

Bonität prüfen, Einzeltermine planen. Tipps zur Verhandlungsführung in unseren Erfahrungsberichten.

7

Notarvertrag abschließen

Der Notar ist gesetzlich vorgeschrieben. Kosten: ca. 1,5% des Kaufpreises. Grunderwerbsteuer zahlt der Käufer.

Unterlagen für Immobilienverkauf ohne Makler — Grundbuchauszug, Energieausweis und Grundriss

Kostenvergleich: Mit vs. ohne Makler

Die harten Zahlen.

Ein Makler kostet 3,57% deines Verkaufspreises. Der Privatverkauf kostet Zeit und zwischen €1.000 und €3.000 für Marketing, Bewertung und Dokumente. Bei einer €400.000-Wohnung sparst du also rund €11.000 netto.

Die komplette Aufschlüsselung der Maklerprovision nach Bundesland und Sparstrategien findest du in unserem separaten Guide.

Kosten bei €400.000 Verkaufspreis

KostenpositionMit MaklerOhne Makler
Maklerprovision (Verkäufer)€14.280 (3,57%)€0
WertgutachtenIm Service€500–1.500
EnergieausweisIm Service€100–500
Fotos + StagingIm Service€100–800
Online-InserateIm Service€30–400
Exposé-ErstellungIm Service€0–200
ZeitaufwandMinimal100–160 Std.
Gesamtkosten~€14.280~€1.000–3.000
Ersparnis€11.000–13.000

Quellen: Baufi24 Provisionsübersicht 2026, bodenrichtwerte-deutschland.de Privatverkauf-Kostenaufstellung.

75%

Unprofessionelle Fotos und Exposé

Der häufigste Fehler. Schlechte Handy-Bilder, keine Grundrisse, kein Staging. Käufer scrollen weiter — in unter 3 Sekunden.

Virtual Staging + Exposé-Generator nutzen

68%

Überhöhter Angebotspreis

Emotionale Bindung statt Marktdaten. 5% Überpreis = 2 Monate länger. 20% = über ein Jahr.

Professionelles Kurzgutachten einholen

65%

Zu hohe emotionale Bindung

Die Kinderzimmer-Erinnerung ist kein Verkaufsargument. Käufer wollen Fakten: Quadratmeter, Zustand, Lage.

Exposé neutral und faktenbasiert formulieren

47%

Fehlende Unterlagen

Kein Energieausweis? Bußgeld bis €10.000. Kein Grundbuchauszug? Keine Finanzierungszusage der Bank.

Checkliste abarbeiten — vor dem ersten Inserat

32%

Mängel verschweigen

Arglistiges Verschweigen führt zu Rücktritt oder Schadensersatz. Auch nach dem Notarvertrag.

Transparenz schafft Vertrauen und Rechtssicherheit

Detaillierte Erfahrungsberichte aus vier realen Verkaufsszenarien findest du in unserem Erfahrungen-Guide.

Vorsicht: Energieausweis-Pflicht. Seit Mai 2021 drohen Bußgelder bis €10.000, wenn bei der Besichtigung kein gültiger Energieausweis vorliegt. Das gilt auch für Privatverkäufer.

Fotos und Staging: Der unterschätzte Hebel

75% aller Privatverkäufer scheitern an schlechten Fotos.

Das ist die Zahl, die alles erklärt. Denn 95% aller Käufer beginnen ihre Suche online (StagerAI 2025). Sie sehen dein Inserat zwischen hundert anderen. Die Entscheidung, ob sie klicken oder scrollen, fällt in Sekunden.

Die Daten sprechen klar.

Laut SALT Home Staging werden 80% der gestageten Immobilien innerhalb von 12 Wochen verkauft. 54% sogar innerhalb von 4 Wochen. Und in 75% der Fälle wird der Wunschpreis erreicht oder übertroffen.

98% der Käufer können sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen.

Virtual Staging löst genau dieses Problem. Keine Möbel schleppen, kein Fotograf buchen. Bild hochladen, Stil wählen, fertig. In unter 5 Minuten.

Virtual Staging: Vorher vs. Nachher

Virtual Staging Vorher Nachher — leeres Wohnzimmer wird mit KI eingerichtet für Privatverkauf
Virtual Staging Vorher Nachher — leeres Wohnzimmer wird mit KI eingerichtet für Privatverkauf
Leerer Raum
Virtual Staging

Auch in der Küche: Staging macht den Unterschied

Küche Virtual Staging Vorher Nachher — leere Küche wird verkaufsfertig gestaltet
Küche Virtual Staging Vorher Nachher — leere Küche wird verkaufsfertig gestaltet
Ohne Staging
Mit Virtual Staging

Die Kosten? Ab €29 pro Bild. Zum Vergleich: Ein Makler berechnet dir für dasselbe Ergebnis mindestens 3,57% deines Verkaufspreises.

Rechne nach: Ein einziges gestagetes Inserat mit 5 Bildern kostet unter €150 bei ImmoStage. Physisches Staging kostet €1.500–5.000 pro Objekt. Ein Monat längerer Leerstand bei €1.200 Kaltmiete kostet dich €1.200.

Die Rechnung macht sich selbst.

Vermarktungsdauer: Was Überpricing wirklich kostet

Der häufigste Grund für lange Vermarktungszeiten ist nicht die Lage. Nicht der Zustand. Sondern der Preis.

Laut McMakler verlängert jeder Prozentpunkt Überpreis die Vermarktungsdauer dramatisch. 5% über Marktwert bedeuten mindestens 2 Monate Wartezeit. Bei 20% Aufschlag wartest du ein Jahr — oder länger.

Und jeder Monat kostet.

Nebenkosten, Grundsteuer, entgangene Zinsen auf das gebundene Kapital. Bei einer €400.000-Immobilie summiert sich das schnell auf €500–1.500 pro Monat.

Vermarktungsdauer nach Preisaufschlag über Marktwert

McMakler Vermarktungsdauer-Analyse, 2025

Die Botschaft? Lass den Marktwert professionell ermitteln. Ein Kurzgutachten für €500–1.500 spart dir Monate Wartezeit und Zehntausende an Opportunitätskosten.

Tipp: ImmoScout24 bietet eine kostenlose Online-Wertermittlung. Für eine verbindliche Einschätzung empfiehlt sich ein zertifizierter Gutachter oder ein Kurzgutachten nach §194 BauGB.
Besichtigung vorbereiten beim Privatverkauf — aufgeräumtes Wohnzimmer bereit für Käufer

Welche Tools brauchst du als Privatverkäufer?

Ein Makler bringt ein Paket mit: Bewertung, Fotos, Exposé, Portalzugang, Besichtigungsmanagement. Das kannst du auch selbst zusammenstellen.

Hier der entscheidende Punkt: Du brauchst nicht alles einzeln zu kaufen.

ImmoStage kombiniert die drei größten Herausforderungen in einem Tool: Virtual Staging für professionelle Bilder, Grundriss-Erstellung per KI und einen Exposé-Generator für druckfertige PDFs.

Ab €99 pro Projekt. Weniger als ein einziges Premium-Inserat auf ImmoScout24.

Immobilieninserat auf Online-Portal — professionelle Fotos steigern Klickrate

Makler-Qualität ohne Makler-Preis

Virtual Staging, Grundriss und Exposé — alles in einem Tool. Dein erstes Bild ist kostenlos.

Weitere Guides für den Privatverkauf

Häufige Fragen zum Verkauf ohne Makler

Ja, der Privatverkauf ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz vollständig legal. Es gibt keine gesetzliche Pflicht, einen Makler zu beauftragen. Der Notarvertrag ist allerdings gesetzlich vorgeschrieben und kostet ca. 1,5% des Kaufpreises.
Die Verkäufer-Provision beträgt in den meisten Bundesländern 3,57% des Kaufpreises (Baufi24, 2026). Bei einer €400.000-Immobilie sind das €14.280. Die direkten Kosten des Privatverkaufs liegen bei €1.000–3.000 — eine Nettoersparnis von über €11.000.
Laut bodenrichtwerte-deutschland.de dauert ein Privatverkauf im Schnitt 6–12 Monate. Mit professionellem Marketing (Fotos, Staging, Exposé) und einem marktgerechten Preis sind 3–4 Monate realistisch. Laut SALT Home Staging werden 54% gestageter Immobilien innerhalb von 4 Wochen verkauft.
Unprofessionelle Fotos und Exposés — 75% aller Privatverkäufer machen diesen Fehler (Von-Poll-Umfrage). An zweiter Stelle steht ein überhöhter Angebotspreis (68%). Virtual Staging und eine professionelle Wertermittlung lösen beide Probleme.
Ja, der Energieausweis ist Pflicht — auch beim Privatverkauf. Seit Mai 2021 drohen Bußgelder bis €10.000 bei Verstoß. Ein Verbrauchsausweis kostet €50–100, ein Bedarfsausweis €300–500.
Bei ImmoStage beginnen die Preise ab €29 pro Bild. Ein komplettes Staging-Paket mit 5 Räumen kostet unter €150. Zum Vergleich: Physisches Home Staging kostet €1.500–5.000 pro Objekt (NAR 2025).
ImmoScout24 ist mit Abstand das reichweitenstärkste Portal in Deutschland. Ergänzend: Immowelt, eBay Kleinanzeigen und ohne-makler.net. Premium-Platzierungen auf ImmoScout24 kosten ab €29,95/Monat und bringen deutlich mehr Sichtbarkeit.
Eugen Görtz — Gründer von ImmoStage
Verfasst von

Eugen Görtz

Gründer & Geschäftsführer, ImmoStage

Eugen Görtz ist Gründer von ImmoStage. Vor der Gründung war er über 10 Jahre als Abteilungsleiter in einem Industrieunternehmen tätig — mit Verantwortung für Prozessoptimierung, Teamführung und Digitalisierung. Diese operative Erfahrung fließt direkt in die Produktentwicklung von ImmoStage ein: pragmatische Lösungen, die im Makler-Alltag funktionieren.

10+ Jahre Abteilungsleiter in der IndustrieGründer von ImmoStage (2024)Fokus: KI-Staging für DACH-MaklerDSGVO & EU-Compliance
LinkedIn Profil
Veröffentlicht: 1. Januar 2025
Lesezeit: 8 Min.

Dein Privatverkauf verdient Makler-Qualität

€17.850 Provision sparen — und trotzdem professionell vermarkten. Virtual Staging, Grundriss und Exposé in einem Tool. Dein erstes Bild ist kostenlos.

Keine Kreditkarte • 30 Tage Geld-zurück-Garantie