Auf einen Blick
Warum ein schwaches Exposé Geld kostet
Ihr Objekt steht seit drei Monaten online. Anfragen kommen. Aber sie kommen nicht von den richtigen Interessenten. Besichtigungen verlaufen im Sand. Der Preis sinkt. Das liegt fast immer am Exposé.
Die renommierten Daten von PrimePhoto — seit 2015 jährlich analysiert zeigen: Bei Berliner Premiuminseraten ab 1,5 Mio. € haben 45% mangelhafte Fotos und 24% gar keine verwertbaren Fotos. Zusammen: 69% aller Premiuminserate scheitern allein an der visuellen Präsentation. Und das obwohl professionelle Fotos den Verkauf um bis zu 50% beschleunigen.
Eigentumswohnungen stehen in Deutschland durchschnittlich 67 Tage auf dem Markt (CBRE Germany, Vermarktungsdauer-Studie). Jeder Monat Leerstand kostet. Ein schwaches Exposé verlängert diese Zeit — ein starkes Exposé verkürzt sie erheblich.
Was ist ein Immobilien-Exposé?
Ein Immobilien-Exposé ist das zentrale Vermarktungsdokument für eine Immobilie. Es enthält alle Informationen, die ein Kaufinteressent braucht, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
Wichtig: Das Exposé ist nicht nur ein Marketingdokument. Das renommierte Immobilien-Portal immoverkauf24 — mit über 500 geprüften Maklern im Netzwerk fasst die Rechtslage klar zusammen: Der BGH qualifiziert das Exposé als „öffentliche Äußerung des Verkäufers". Falsche Angaben zur Wohnfläche können zu Schadensersatzforderungen führen. Das Exposé bindet rechtlich.
Deutschlands meistgenutztes Immobilienportal ImmobilienScout24 nennt neun unverzichtbare Bausteine: professionelle Fotos, Grundriss, Raummaße, Objektbeschreibung, Preis, Nebenkosten, Zustand, Ausstattung und Kontaktdaten. Diese neun Elemente entscheiden darüber, ob ein Inserat im digitalen Wettbewerb bestehen kann.
Pflichtangaben nach GEG §87 — was das Gesetz verlangt
Hier ist kein Spielraum. Entweder das Exposé ist vollständig — oder Sie riskieren ein Bußgeld.
§87 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) schreibt vor: Sobald ein gültiger Energieausweis vorliegt, müssen die Daten in jeder Immobilienanzeige erscheinen — beim Verkauf, bei der Vermietung, beim Leasing. Wie das Kölner Maklerbüro Immobilien Ernst in seiner praxisnahen Übersicht 2025/2026 erläutert: Fehlende oder unklare Energiedaten verursachen Käuferanfragen, Verzögerungen und Misstrauen. Und ein Bußgeld bis 15.000 EUR.




