Auf einen Blick
- 238.500 Wohnungen wurden 2025 in Deutschland genehmigt — jede davon wird leer übergeben (Destatis 2026)
- 81% der Käufer können sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen — bei Neubauten mit identischen weissen Wänden verschärft sich das Problem
- Eine physische Musterwohnung kostet 8.000–15.000 EUR. Virtual Staging ab 29 EUR/Bild
- Bauträger-Fallstudie: Nach Staging wurden Raumfunktionen erkennbar, Bedenken zu kleinen Grundrissen beseitigt, 13% Mehrerlös erzielt
Das Weisse-Wände-Problem im Neubau
Neubau Staging beginnt bei einem Grundproblem: Alle Neubauwohnungen sehen gleich aus.
Weisse Wände. Heller Boden. Keine Möbel. Kein Charakter. Für Käufer, die auf ImmoScout24 durch Dutzende Neubau-Inserate scrollen, verschmelzen die Objekte zu einer austauschbaren Masse.
Das ist messbar.
Laut einer NAR-Studie (2025) können 81% der Käufer sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen. Bei Neubauten kommt ein weiteres Problem hinzu: Die Räume wirken im leeren Zustand deutlich kleiner, als sie sind. Kaufinteressenten zweifeln, ob eine offene Wohnküche wirklich funktioniert oder ein 14-Quadratmeter-Schlafzimmer ausreicht.
Dazu kommt der Marktdruck: 2025 wurden laut Destatis 238.500 Wohnungen genehmigt, 128.100 davon in Mehrfamilienhäusern. Das bedeutet: Ihr Neubau konkurriert mit Hunderten identisch aussehender Wohnungen in derselben Stadt. Differenzierung entscheidet.



