Auf einen Blick
Der Münchner Immobilienmarkt 2026: Zahlen und Fakten
München bleibt die teuerste Stadt Deutschlands. Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen liegen laut immoportal.com bei durchschnittlich 8.443 EUR. immowelt.de nennt 8.165 EUR, andere Quellen bis zu 9.179 EUR. Die Spanne reicht von 6.911 EUR in einfachen Lagen bis 9.976 EUR in Premiumlagen.
Die Preisentwicklung ist stabil. Von 2025 auf 2026 verzeichnet München ein leichtes Plus von 0,6%. Die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten sind vorbei, aber das Niveau bleibt unerreicht. Eine durchschnittliche 80-Quadratmeter-Wohnung in München kostet 675.000 EUR. In Schwabing oder Bogenhausen deutlich mehr.
Die Leerstandsquote liegt bei 0,1% — die niedrigste unter allen deutschen Großstädten. 2022 standen laut Münchner Wohnen nur 0,1% aller Wohnungen leer. Der marktaktive Leerstand liegt bei 0,61%. Punkt.
Premium-Objekte brauchen Premium-Bilder
Bei Objektwerten von 675.000 EUR und mehr ist die Bildqualität kein Nice-to-have. Käufer in München erwarten professionelle Präsentation. Ein leeres Wohnzimmer in Maxvorstadt mag architektonisch schön sein — auf dem ImmoScout24-Inserat wirkt es austauschbar.
81% der Käufer können sich leere Räume nicht möbliert vorstellen. Das zeigt das NAR Profile of Home Staging 2025. Bei Münchner Preisen bedeutet eine um 5% niedrigere Wahrnehmung des Werts: 33.750 EUR weniger bei einer Durchschnittswohnung. 29% der Makler berichten von 1 bis 10% Preisaufschlag durch Staging. Das sind bei einer Münchner Wohnung 6.750 bis 67.500 EUR.
Virtuelles Staging kostet ab 29 EUR pro Raum. Physisches Staging in München: 2.000 bis 6.000 EUR. Für Luxusobjekte über 1 Million EUR: bis zu 15.000 EUR. Die KI-Alternative macht professionelle Visualisierung für jedes Objekt wirtschaftlich.
Vorher/Nachher: Staging in München
Eine leere Altbauwohnung in Schwabing. Hohe Decken, Stuck, aber kalt und leblos. Dieselbe Wohnung mit modernem Staging — Designersofa, Beistelltisch, Kunst an der Wand. Der Unterschied auf den Inseratfotos ist drastisch.


