Auf einen Blick
- 430.000 Immobilien wechseln jährlich durch Erbschaft den Besitzer — 47% davon sind Einfamilienhäuser
- 81% der Käufer können sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen (NAR 2025)
- Leere Häuser verursachen laufende Kosten: Versicherung, Grundsteuer, Heizung, Instandhaltung
- Gestagete Immobilien verkaufen sich 73% schneller und erzielen 5-23% höhere Preise (RESA 2025)
- Virtual Staging ab 29 € pro Bild — statt 1.400 € für physisches Staging (NAR 2025)
Warum leere Häuser sich schlecht verkaufen
Sie kennen das: Ein potenzieller Käufer betritt das leere Haus. Er sieht nackte Wände, kahle Böden, leere Zimmer. Sein erster Gedanke? “Hier fehlt etwas.”
Und er hat recht — aber nicht so, wie er denkt. Was fehlt, ist nicht die Immobilie selbst. Was fehlt, ist die Vorstellungskraft. Laut NAR 2025 können 81% der Käufer sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen. Nur 2 von 10 Menschen sehen Räume anders, als sie vor ihnen stehen.
Das Ergebnis? Leere Häuser bleiben länger am Markt. Die durchschnittliche Vermarktungsdauer eines Einfamilienhauses liegt bei rund 180 Tagen (CBRE). Gestagete Immobilien verkaufen sich im Median in 9 Tagen (RESA 2025). Das ist der Unterschied zwischen monatelangem Warten und einem schnellen Abschluss.
Jeder Monat Leerstand kostet: Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Heizkosten (Frostschutz), Instandhaltung, Stromgrundbetrag. Bei einem Einfamilienhaus kommen schnell 500-800 € pro Monat zusammen — ohne dass das Haus einen Cent verdient. Je schneller der Verkauf, desto geringer die Verluste.
Warum steht das Haus leer? Die häufigsten Gründe
Leere Häuser haben verschiedene Geschichten. Aber alle haben das gleiche Problem: Käufer können sich nicht vorstellen, darin zu leben. Schauen wir uns die häufigsten Situationen an.






