Auf einen Blick
- 80% der deutschen Arbeitnehmer arbeiten regelmäßig von zu Hause (Factorial HR 2023)
- "Privater Arbeitsbereich" stieg um 23 Prozentpunkte bei Käufer-Prioritäten (Haufe Immobilien)
- 10 m² zusätzlicher Raum = ca. 15.000 € Wertsteigerung beim Kaufpreis (Wunderflats)
- Home Office-Staging verkürzt Verkaufsdauer um 50% (DGHR)
- Virtual Staging ab 29 € — Büromöbel kosten 850–4.500 €
Das vergessene Verkaufsargument
91% der Makler stagen das Wohnzimmer.
Das Arbeitszimmer? Wird oft ignoriert.
Vollgestellte Büros mit schweren Bücherregalen und wuchtigen Schreibtischen wirken überladen. Käufer können sich nicht vorstellen, wie sie den Raum für ihre Bedürfnisse nutzen würden. Die Folge: längere Vermarktungszeiten.
Was das für Ihren Verkauf bedeutet: Eine wegweisende Marktstudie von Haufe Immobilien dokumentiert, dass "privater Arbeitsbereich" 23 Prozentpunkte an Bedeutung bei Käufern gewann. Direkt dahinter: private Außenflächen (+22 PP) und Breitband-Internet (+20 PP).
Warum das Home Office jetzt kaufentscheidend ist
Die Daten sind eindeutig.
Eine umfassende Marktanalyse von Factorial HR dokumentiert: 80% der Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten regelmäßig von zu Hause. 48% arbeiten mindestens 2 Tage pro Woche im Homeoffice. In der IT-Branche und öffentlichen Verwaltung: über 70%.
Fast 60% wünschen sich ein hybrides Arbeitsmodell. Das ist nicht mehr Privileg, sondern Alltag.
Immobilienexperten von Witthoeft bestätigen in ihrer Marktanalyse: Käufer priorisieren zunehmend Immobilien mit dediziertem Arbeitsbereich über zentrale Stadtlagen.
Mindestanforderungen: separater Raum ab 10 m² mit Tageslicht. Stabile Internetverbindung (Glasfaser oder Vectoring) ist Kaufkriterium. Immobilien mit fest installiertem Arbeitszimmer erzielen höhere Kauf- und Mietpreise.


