Auf einen Blick
Was leistet ein Immobilienfotograf wirklich?
Ein guter Immobilienfotograf bringt Ausrüstung mit, die kein Smartphone ersetzen kann: Weitwinkelobjektive (11-35 mm), professionelle Blitzsysteme, Stativ und oft eine Drohne für Außenaufnahmen. Das Ergebnis sind Bilder mit korrekter Perspektive, ohne stürzende Linien, mit gleichmäßiger Ausleuchtung auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Die Preisdaten von listando.de (2025) zeigen eine klare Staffelung: Eine 2-3-Zimmer-Wohnung mit 10-15 Fotos kostet €149-200 netto. Bei einer 4-6-Zimmer-Wohnung mit 20-30 Fotos rechnen Sie mit €249 aufwärts. Für ein Haus oder eine größere Einheit beginnen die Preise ab €500 netto. Dazu kommen mögliche Add-ons: Drohnenaufnahmen ab €349, HD-Video ab €500.
Was ein Fotograf nicht kann: leere Räume möblieren. Er fotografiert, was da ist. Und bei einer leeren 3-Zimmer-Wohnung in Hamburg-Eimsbüttel ist das nun einmal — nichts. Weiße Wände, Parkett, Fenster. Die Bilder sind technisch einwandfrei, aber emotional leer. Eine aufschlussreiche Analyse von onOffice belegt: 95% aller Interessenten verweilen rund 20 Sekunden auf dem ersten Exposé-Foto — und 76% lesen den gesamten Beschrieb, wenn das Bild überzeugt. Leere Räume überzeugen selten.





