Auf einen Blick
Der Markt 2025/2026: Wie viel Spielraum haben Käufer wirklich?
Die Zahlen kommen direkt von der Quelle. Die bahnbrechende Marktanalyse von ImmoScout24 und Sprengnetter hat 1.387.821 Angebotspreise mit 338.875 tatsächlichen Kaufpreisen verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Verhandlungsspielraum existiert — aber er schrumpft.
Im Dezember 2025 lag der nationale Durchschnitt bei 5,8%. Mitte 2025 waren es noch 6,8%. Ein Rückgang um einen Prozentpunkt in nur sechs Monaten. Der Markt dreht sich zugunsten der Verkäufer. Aber die Unterschiede zwischen den Städten sind massiv.
In Köln versuchen Käufer im Schnitt 9,2% unter dem Angebotspreis einzusteigen. In Leipzig ist der Verhandlungsspielraum bei null — der Angebotspreis ist der Kaufpreis. Das ist keine Theorie. Das sind Daten aus über 1,7 Millionen Transaktionen.
Einfamilienhäuser haben einen noch größeren Spielraum von rund 8%, verglichen mit 6% bei Eigentumswohnungen (ImmoScout24, zitiert in Haufe). Bei renovierungsbedürftigen Objekten erwarten Käufer zusätzlich 15-20% Abschlag für die Modernisierungskosten.



