20% über Marktwert angesetzt. 379 Tage am Markt. 15% unter Wert verkauft. Das ist kein Worst-Case-Szenario. Das sind Daten aus 1.000+ echten Verkäufen. Der richtige Preis entscheidet, ob Sie in 2 Monaten verkaufen oder in 13.
Die meisten Eigentümer setzen den Preis zu hoch an. Nicht aus Gier. Aus Unsicherheit. Sie kennen den emotionalen Wert ihrer Immobilie. Aber nicht den Marktwert.
20% drauf = 15% weniger bekommen. Bei einer 320.000-EUR-Immobilie sind das 48.000 EUR weniger auf dem Konto. Plus 13 Monate Wartezeit. Plus Nebenkosten, die weiterlaufen. Plus Nerven.
5% Aufschlag? 63 Tage. 99% des Marktwerts. Fast der volle Preis. In zwei Monaten.
Der Unterschied ist nicht Verhandlungsgeschick. Es ist Preisfindung.
Vermarktungsdauer je nach Preisaufschlag (in Tagen)
Vergleicht Ihre Immobilie mit echten Verkaufspreisen ähnlicher Objekte. Lage, Größe, Ausstattung, Baujahr fließen ein. Die marktnaheste Methode.
Ideal für: ETW, Reihenhäuser
2
Sachwertverfahren
Berechnet den Neubaupreis abzüglich Alterswertminderung. Bodenwert und Gebäudewert getrennt ermittelt. Basiert auf Substanz, nicht Markt.
Ideal für: EFH, Spezialimmobilien
3
Ertragswertverfahren
Bewertet nach erzielbaren Mieteinnahmen abzüglich Bewirtschaftungskosten. Für Investoren die entscheidende Kennzahl.
Ideal für: MFH, Kapitalanlagen
Professionelle Bewertung: Kurzgutachten ab 400 EUR, Vollgutachten ab 0,5% des Immobilienwerts (McMakler)
Was jede Bewertungsmethode kostet
Die Zahlen:
Von kostenlos bis vierstellig. Die Preisspanne ist groß. Aber Vorsicht: Kostenlos bedeutet nicht genau. Und teuer bedeutet nicht automatisch besser.
Methode
Kosten
Genauigkeit
Dauer
Online-Tools (ImmoScout24, Homeday)
0 EUR
Grobe Orientierung
2 Minuten
Bodenrichtwerte (BORIS-D)
0 EUR (online)
Nur Bodenwert
5 Minuten
Makler-Bewertung
0 EUR (bei Auftrag)
Gut (marktbasiert)
1-3 Tage
Kurzgutachten (Sachverständiger)
400-500 EUR
Hoch
1-2 Wochen
Verkehrswertgutachten
1.600-4.800 EUR
Gerichtsfest
3-6 Wochen
Empfehlung: So gehen Sie vor
Schritt 1: Kostenlose Online-Bewertung (ImmoScout24, Homeday) als erste Orientierung. Schritt 2: Bodenrichtwerte auf BORIS-D abfragen. Schritt 3: Kurzgutachten für 400-500 EUR, wenn Sie Sicherheit brauchen. Vollgutachten nur bei Erbschaft, Scheidung oder Rechtsstreit nötig.
So rechtfertigen Sie Ihren Preis vor Käufern
Hier der entscheidende Punkt:
Den Preis richtig ansetzen ist die halbe Miete. Die andere Hälfte? Käufer müssen den Preis fühlen. Ein leerer Raum schreit nicht "320.000 EUR." Ein eingerichteter schon.
Die meisten glauben, der Preis stehe im Gutachten. Falsch.
Der Preis steht im Kopf des Käufers. Und der entscheidet in den ersten 90 Sekunden auf dem Immobilienportal. Ein leeres Wohnzimmer wird weggescrollt. Ein gestagetes bekommt den Klick.
Drei Fakten:
5-23% höhere Verkaufspreise bei gestageten Immobilien (RESA Q1-2025). 40% mehr Aufrufe bei Inseraten mit Staging. Laut ImmoScout24 zählen Fotos zu den wichtigsten Kriterien. Leere Fotos = kein Interesse. Gestagete Fotos = voller Preis.
Klingt teuer? Rechnen wir nach.
Virtual Staging bei ImmoStage: ab 29 EUR pro Bild. Oder 99 EUR/Monat im Starter-Paket. Ein Verkehrswertgutachten (McMakler) kostet 1.600-4.800 EUR. Staging kostet 99 EUR. Das Gutachten sagt, was Ihre Immobilie wert ist. Staging zeigt es dem Käufer.
99 EUR vs. 48.000 EUR Verlust durch falsche Preisfindung. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.
Vorher vs. Nachher: Was Käufer sehen
Gleicher Raum. Gleicher Preis. Komplett anderer Eindruck. Ab 29 EUR.
Vorher
Nachher
Professionell gestagete Inserate erhalten 40% mehr Aufrufe (StagerAI 2025)
Den richtigen Preis setzen. Dann richtig präsentieren.
Virtual Staging ab 29 EUR. Kein Fotograf, keine Möbel, kein Warten. Laden Sie ein Foto hoch und zeigen Sie Käufern, was Ihre Immobilie wert ist.
Starten Sie mit einer kostenlosen Online-Bewertung (ImmoScout24, Homeday) als erste Orientierung. Prüfen Sie Bodenrichtwerte auf BORIS-D. Für mehr Sicherheit: Ein Kurzgutachten kostet 400-500 EUR. Ein Vollgutachten (gerichtsfest) kostet 0,5-1,5% des Immobilienwerts, laut McMakler also 1.600-4.800 EUR bei einer 320.000-EUR-Immobilie. Die KSK-Studie (1.000+ Verkäufe) zeigt: Ein Aufschlag von maximal 5% über Marktwert liefert das beste Ergebnis — 99% des Marktwerts in 63 Tagen.
Laut der Studie der Kreissparkasse Köln versiebenfacht sich die Vermarktungsdauer. Konkret: 20% über Marktwert = 379 Tage Wartezeit + nur 85% des Marktwerts erzielt = 15% Verlust. Bei einer 320.000-EUR-Immobilie sind das 48.000 EUR weniger. Die Immobilie wird zum "Ladenhüter": Käufer vermuten versteckte Mängel, und selbst nach Preissenkungen bleibt das Objekt stigmatisiert.
Für Eigentumswohnungen und Reihenhäuser ist das Vergleichswertverfahren am genauesten, da es auf echten Verkaufspreisen ähnlicher Objekte basiert. Für Einfamilienhäuser und Spezialimmobilien eignet sich das Sachwertverfahren. Für Kapitalanlagen und Mehrfamilienhäuser das Ertragswertverfahren. Alle drei sind in der ImmoWertV gesetzlich geregelt und vor Gericht gültig (CERTA Gutachten).
Virtual Staging rechtfertigt den Preis visuell. Gestagete Immobilien erzielen 5-23% höhere Verkaufspreise (RESA Q1-2025) und 40% mehr Aufrufe. Der Käufer sieht nicht leere Räume, sondern sein zukünftiges Zuhause. ImmoStage kostet ab 29 EUR pro Bild — ein Bruchteil eines Gutachtens, aber mit direktem Effekt auf den Verkaufserlös.
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Eugen Görtz ist Gründer von ImmoStage. Vor der Gründung war er über 10 Jahre als Abteilungsleiter in einem Industrieunternehmen tätig — mit Verantwortung für Prozessoptimierung, Teamführung und Digitalisierung. Diese operative Erfahrung fließt direkt in die Produktentwicklung von ImmoStage ein: pragmatische Lösungen, die im Makler-Alltag funktionieren.
10+ Jahre Abteilungsleiter in der IndustrieGründer von ImmoStage (2024)Fokus: KI-Staging für DACH-MaklerDSGVO & EU-Compliance