Auf einen Blick
Das Linzer Paradox: Starker Markt, selektive Käufer
Linz ist keine schwache Immobilienstadt. 214.459 Einwohner (Statistik Austria, Stand 1.1.2025), drittgrößte Stadt Österreichs. Rund 209.000 Arbeitsplätze — darunter voestalpine mit 49.082 Beschäftigten, der Johann-Kepler-Universität mit über 21.000 Studierenden und Weltklasse-Kultur durch die Ars Electronica. Ein stabiles wirtschaftliches Fundament.
Und trotzdem: 9.849 Wohnungen stehen leer. Das sind 8,1% aller Wohneinheiten in Linz — laut dem Stadtforschungsbericht der Landeshauptstadt Linz vom Oktober 2025. Schwerpunkte: Innere Stadt, Pöstlingberg, Franckviertel. Rund 6 von 10 leerstehenden Wohnungen befinden sich in Privatgebäuden.
Was bedeutet das für Sie als Verkäufer?
Sie konkurrieren. Nicht nur mit ähnlichen Objekten. Sondern mit knapp 10.000 anderen Wohnungen, die gleichzeitig auf den Markt drängen.
Die Einschätzung von RE/MAX Österreich, einem der führenden Immobilienmakler-Netzwerke im DACH-Raum, ist eindeutig: Käufer sind 2026 “kaufwilliger, aber wählerischer”. Das erhöhte Angebot gibt ihnen die Wahl.
- 9.849 leere Wohnungen bedeuten: Käufer scrollen weiter, wenn ein Foto sie nicht sofort überzeugt.
- 81% der Käufer können sich leere Räume nicht möbliert vorstellen (NAR 2025). Leer = Ablehnung.
- Preiskorrektur −7,6% (2025) hat Käufer kalkulierend gemacht — sie vergleichen genau.
Das beste Objekt ohne Staging verliert gegen ein mittelmäßiges Objekt mit Staging.



