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Erdgeschoss Grundriss — Raumaufteilung, die verkauft

Das Erdgeschoss entscheidet, ob Käufer bleiben oder weiterklicken. Offener Wohnbereich, barrierefreier Zugang, Küche-Wohnzimmer-Verbindung: Die richtige Raumaufteilung im EG steigert den Immobilienwert messbar.

60–85 m²
typische EG-Fläche im Einfamilienhaus
Quelle: fertighauswelt.de
~1 %
Mehrkosten für Barrierefreiheit im Neubau
Quelle: DStGB / Terragon 2017
81 %
der Käufer brauchen Raumvisualisierung
Quelle: NAR 2025

Auf einen Blick

Der Erdgeschoss Grundriss bestimmt den Alltag und den Wiederverkaufswert eines Hauses. 81 % der Käufer können sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen (NAR 2025). Ein professioneller EG-Grundriss im Inserat verdreifacht die Anfragen (PhotoUp 2025). Diese Seite zeigt die optimale Raumaufteilung, den Vergleich offener vs. geschlossener Grundriss und warum Barrierefreiheit im Neubau nur 1 % Mehrkosten verursacht.

Warum das Erdgeschoss den Grundriss bestimmt

Das Erdgeschoss ist kein Stockwerk. Es ist die Visitenkarte Ihres Hauses.

Käufer betreten das EG zuerst. Der erste Eindruck entsteht hier — nicht im Dachgeschoss, nicht im Keller. Und dieser Eindruck entscheidet in Sekunden, ob aus einer Besichtigung ein Angebot wird.

Die Zahlen bestätigen das.

Laut Hausgold gilt der Grundriss mittlerweile als Must-have in jedem Inserat. Fehlt er, wird das kritisch hinterfragt. Bei EG-Wohnungen ist der Grundriss noch wichtiger: ImmoScout24 zeigt, dass Erdgeschosswohnungen als dunkler und weniger sicher wahrgenommen werden.

Ein gut geplanter EG-Grundriss entkräftet genau diese Vorurteile: helle Raumaufteilung, bodentiefe Fenster und direkter Gartenzugang verwandeln die vermeintliche Schwäche in ein Kaufargument.

Für Makler bedeutet das: Der Erdgeschoss Grundriss gehört prominent ins Exposé. Er zeigt Käufern, wie die Fläche funktioniert — bevor sie einen Fuß ins Haus setzen.

Die optimale Raumaufteilung im Erdgeschoss

Jetzt wird es konkret.

Ein typisches Einfamilienhaus in Deutschland hat rund 140 m² Wohnfläche (fertighauswelt.de). Davon entfallen 60 bis 85 m² auf das Erdgeschoss. Die Verteilung dieser Fläche entscheidet über Alltagstauglichkeit und Marktattraktivität.

RaumEmpfohlenMinimumHinweis
Wohn-/Essbereich30–40 m²25 m²Offene Gestaltung bevorzugt
Küche12–15 m²10 m²Kochinsel +5–10 m²
Flur / Eingang8–10 m²5 m²Garderobe, Stauraum
Gäste-WC3–4 m²2 m²Dusche für spätere Nutzung
HWR / Technik5–8 m²4 m²Waschmaschine, Heizung
Multifunktionsraum10–15 m²Büro, Gäste, Alter

Quellen: sanier.de, fertighauswelt.de, fertighaus.de

Der Multifunktionsraum verdient besondere Aufmerksamkeit. a-better-place.de empfiehlt, im EG mindestens einen Raum flexibel zu planen: Kinderspielzimmer heute, Homeoffice morgen, Schlafzimmer im Alter. Diese Flexibilität steigert den Wiederverkaufswert.

Offener oder geschlossener Grundriss im Erdgeschoss

Hier der entscheidende Punkt.

80 % der Neubauten setzen im EG auf offene Grundrisse (a-better-place.de 2026). Küche, Essbereich und Wohnzimmer fließen ineinander. Laut Dahler erhöht ein offener Grundriss den Immobilienwert.

Trotzdem ist offen nicht immer besser.

Offener Grundriss

  • +Großzügige Raumwirkung, mehr Tageslicht
  • +Kommunikation beim Kochen, Familie sieht sich
  • +Flexiblere Möblierung, höherer Wiederverkaufswert
  • -Kochgerüche im Wohnbereich
  • -Höhere Heizkosten, Schallübertragung

Geschlossener Grundriss

  • +Klare Raumtrennung, mehr Privatsphäre
  • +Gerüche und Lärm bleiben in der Küche
  • +Einzelne Räume gezielt heizbar
  • -Weniger Tageslicht in Innenräumen
  • -Räume wirken kleiner, weniger modern

Die beste Lösung für Makler: Zeigen Sie beides. Ein professioneller Grundriss kann sowohl den offenen Charakter als auch die Möglichkeit zur Abtrennung darstellen. Käufer wollen Optionen sehen, nicht Entscheidungen aufgezwungen bekommen.

Barrierefreies Erdgeschoss — günstiger als Sie denken

Die Rechnung ist einfach.

Barrierefreies Bauen im Neubau kostet nur etwa 1 % mehr (REHADAT / Terragon-Studie). Bei einer 75-m²-Wohnung sind das rund 1.600 EUR. Nachträglicher Umbau? 10.000 bis 30.000 EUR.

Das ist messbar.

Die DIN 18040-2 definiert die Mindestanforderungen:

DIN 18040-2 im Erdgeschoss: Türbreiten mindestens 80 cm (rollstuhlgerecht: 90 cm), Bewegungsflächen 150 x 150 cm, stufenloser Zugang, bodengleiche Dusche im Gäste-WC. Bewegungsflächen dürfen sich laut Norm überlappen.

Für Immobilienmakler ist Barrierefreiheit im Erdgeschoss Grundriss ein starkes Verkaufsargument. Die Zielgruppe wächst: Jeder vierte Deutsche ist über 60. Die Nachfrage nach barrierefreien Immobilien steigt seit Jahren (DStGB).

Küche und Wohnzimmer verbinden — so planen Sie richtig

Die Küche-Wohnzimmer-Verbindung ist der häufigste Wunsch bei der EG-Planung.

sanier.de empfiehlt für den kombinierten Koch-Ess-Wohnbereich 30 bis 40 m². Das ist der Komfort-Korridor: groß genug für Kochinsel und Esstisch, klein genug für angenehme Proportionen.

Drei Planungsregeln für die Verbindung:

01

Zonierung durch Boden

Fliesen in der Küche, Parkett im Wohnbereich — gleiche Ebene, klare visuelle Trennung ohne Wände.

02

Kochinsel als Raumteiler

Eine Kochinsel braucht 5 bis 10 m² extra. Sie definiert die Grenze zwischen Kochen und Wohnen.

03

Lichtplanung

Bodentiefe Fenster zum Garten maximieren Tageslicht. Im Grundriss: Fensterfront nach Süden oder Westen.

Erdgeschoss: Barrierefreiheit im Neubau vs. Nachrüstung (EUR)

REHADAT-Statistik / DStGB / nullbarriere.de 2025

So wirkt ein Erdgeschoss-Wohnzimmer mit Virtual Staging

Erdgeschoss-Wohnzimmer mit Virtual Staging eingerichtet
Leeres Erdgeschoss-Wohnzimmer ohne Möbel
Vorher
Nachher

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Erdgeschoss-Grundriss für den Immobilienverkauf

Kein Grundriss im Inserat?

Dann scrollen Käufer weiter. Nicht vielleicht. Sicher.

ohne-makler.net bestätigt: Grundrisse sind für die Online-Vermarktung ein Must-have. Bei EG-Immobilien besonders, weil Käufer die Raumaufteilung vor Ort oft unterschätzen — niedrigere Decken, Gartenblick statt Panorama.

Ein professioneller Grundriss löst dieses Problem.

Er zeigt die tatsächlichen Proportionen, die Verbindung zwischen Küche und Wohnzimmer, den direkten Zugang zur Terrasse. Kombiniert mit Virtual Staging ergibt das ein Exposé, das verkauft — nicht nur informiert.

Die Kosten? 99 EUR pro Monat bei ImmoStage. Weniger als ein einziger Tag Leerstand. Bei einer durchschnittlichen Vermarktungsdauer von 67 Tagen für Eigentumswohnungen (CBRE) rechnet sich das ab der ersten eingesparten Woche.

Offener Erdgeschoss Grundriss mit verbundenem Wohn-Essbereich und Küche

Offener Erdgeschoss-Grundriss: Küche, Essbereich und Wohnzimmer in einem Raum.

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Weitere Themen

Häufige Fragen zum Erdgeschoss Grundriss

Ein typisches Erdgeschoss im Einfamilienhaus umfasst 60 bis 85 m². Bei einer Gesamtwohnfläche von 140 m² (Durchschnitt in Deutschland, fertighauswelt.de) verteilt sich diese auf EG und Obergeschoss oder Dachgeschoss. Im EG sollten mindestens Wohn-Essbereich (30–40 m²), Küche (10–15 m²), Flur (5–10 m²) und Gäste-WC (2–4 m²) Platz finden.
Im Neubau nur rund 1 % Mehrkosten — bei 75 m² Wohnfläche etwa 1.600 EUR (DStGB/Terragon-Studie). Nachträgliche Umbauten kosten deutlich mehr: Türverbreiterungen ab 3.000 EUR, bodengleiche Duschen ab 5.000 EUR, ein kompletter barrierefreier Umbau 10.000 bis 30.000 EUR.
Offene Grundrisse schaffen Großzügigkeit und mehr Tageslicht, erhöhen laut Dahler den Immobilienwert. Nachteile: Kochgerüche im Wohnbereich und höhere Heizkosten. Geschlossene Grundrisse bieten mehr Privatsphäre und bessere Schallkontrolle. Für den Verkauf empfiehlt sich ein Grundriss, der beide Optionen zeigt.
Standard im EG: Wohn-Essbereich, Küche, Flur/Eingangsbereich, Gäste-WC und idealerweise ein Hauswirtschaftsraum. Zunehmend beliebt ist ein Multifunktionsraum (10–15 m²), der als Büro, Gästezimmer oder später als Schlafzimmer im Alter genutzt werden kann.
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Eugen Görtz — Gründer von ImmoStage
Verfasst von

Eugen Görtz

Gründer & Geschäftsführer, ImmoStage

Eugen Görtz ist Gründer von ImmoStage. Vor der Gründung war er über 10 Jahre als Abteilungsleiter in einem Industrieunternehmen tätig — mit Verantwortung für Prozessoptimierung, Teamführung und Digitalisierung. Diese operative Erfahrung fließt direkt in die Produktentwicklung von ImmoStage ein: pragmatische Lösungen, die im Makler-Alltag funktionieren.

10+ Jahre Abteilungsleiter in der IndustrieGründer von ImmoStage (2024)Fokus: KI-Staging für DACH-MaklerDSGVO & EU-Compliance
LinkedIn Profil
Veröffentlicht: 1. Januar 2025
Lesezeit: 8 Min.

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