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Büro Grundriss, der Arbeitsplätze und Käufer überzeugt

8 m² pro Arbeitsplatz — das ist das gesetzliche Minimum. Die meisten Büros brauchen deutlich mehr. Bürotypen, Mindestflächen und Ergonomie-Regeln: alles, was Sie für Planung oder Vermarktung wissen müssen.

8 m²
Mindestfläche pro Arbeitsplatz (ArbStättV)
12-15 m²
Durchschnittsfläche pro Mitarbeiter in DE
81 %
der Käufer brauchen Raumvisualisierung
Quelle: NAR 2025

Auf einen Blick

Ein Büro Grundriss muss zwei Dinge leisten: gesetzliche Mindestflächen einhalten und Produktivität ermöglichen. Die Arbeitsstättenverordnung (ASR A1.2) schreibt mindestens 8 m² pro Arbeitsplatz vor. In der Praxis planen Unternehmen 12 bis 15 m² ein. Ob Sie ein Büro planen oder vermarkten — dieser Leitfaden zeigt Ihnen die konkreten Zahlen.

Mindestflächen: Was das Gesetz vorschreibt

8 Quadratmeter. Das ist das gesetzliche Minimum pro Büroarbeitsplatz in Deutschland.

Nicht verhandelbar.

Die Technische Regel ASR A1.2 definiert: Erste Person im Raum bekommt mindestens 8 m², jede weitere mindestens 6 m². Die Bewegungsfläche pro Bildschirmarbeitsplatz muss mindestens 1,50 m² betragen, bei einer Mindesttiefe und -breite von jeweils 1 Meter.

In Großraumbüros über 400 m² steigt der Richtwert auf 12 bis 15 m² pro Arbeitsplatz. Der Grund: mehr Verkehrsfläche, mehr Lärmabstand, mehr Fluchtweg.

Die harten Zahlen:

Flächenbedarf nach ASR A1.2
  • Einzelbüro (1 Person): mindestens 8 m²
  • Jeder weitere Arbeitsplatz: + 6 m²
  • Großraumbüro (>400 m²): 12-15 m² pro Platz
  • Bewegungsfläche: mind. 1,50 m² pro Platz
  • Inkl. Allgemeinflächen: ca. 25,5 m² pro Platz (designfunktion.de)

Mindestfläche pro Arbeitsplatz nach Bürotyp (in m²)

Richtwerte gemäß ASR A1.2 und Branchenpraxis (Quellen: Haufe, designfunktion.de, desk.ly)

Modernes Open-Space-Büro mit ergonomischen Arbeitsplätzen in einem deutschen Bürogebäude

Open-Space-Büro: 12-15 m² pro Arbeitsplatz in Großraumbüros über 400 m²

Welcher Bürotyp passt zu Ihrer Fläche?

Die Raumform bestimmt den Grundriss.

Ein Einzelbüro braucht andere Maße als ein Open-Space-Konzept. Laut buero-wissen.de sitzen 15 bis 19 % der deutschen Arbeitnehmer in Großraumbüros. Nur 30 % wollen dauerhaft im Einzelbüro arbeiten. Der Trend geht zum hybriden Multi-Space.

Schauen wir uns die Bürotypen im Detail an.

1

Einzelbüro (Zellenbüro)

Ein Raum, ein Arbeitsplatz. Maximale Konzentration und Privatsphäre. Ideal für Anwälte, Steuerberater und Aufgaben mit hohem Datenschutzbedarf.

8-10 m² | Raumbreite ab 2,50 m
2-6

Gruppenbüro

Zwei bis sechs Personen in einem Raum. Guter Kompromiss zwischen Austausch und Ruhe. Beliebt bei Projektteams und Agenturen.

12 m² pro Platz | Raumtiefe ab 4,50 m
Open

Großraumbüro / Open Space

Ab 400 m² Fläche. Flexible Zonierung, kurze Wege, hohe Flächeneffizienz. Nachteil: Lärmpegel senkt die Konzentration messbar.

12-15 m² pro Platz | Häufigster Bürotyp in Start-ups
Mix

Multi-Space / Activity Based

Verschiedene Zonen für verschiedene Aufgaben: Fokusräume, Teamflächen, Rückzugsbereiche. Der aktuelle Standard in modernen Bürogebäuden.

15-20 m² pro Platz | Zukunftsmodell
BürotypFläche/PlatzPersonenKonzentrationFlexibilität
Einzelbüro8-10 m²1Sehr hochGering
Gruppenbüro12 m²2-6MittelMittel
Großraumbüro12-15 m²7+GeringHoch
Multi-Space15-20 m²VariabelHoch (Zonen)Sehr hoch
Home Office10 m²1HochSehr hoch

Home Office vs. Gewerbebüro: Zwei Grundrisse, ein Ziel

Das Entscheidende: Beide brauchen einen durchdachten Grundriss.

Ein Home Office funktioniert ab 10 m² (di-volio.com). Das reicht für einen Schreibtisch (160 × 80 cm), einen ergonomischen Stuhl und ein Regal. Unter 8 m² wird es kritisch — dort fehlt die Bewegungsfläche.

Ein Gewerbebüro muss die Arbeitsstättenverordnung einhalten. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Wohnungs- oder Gewerbenutzung erheblich. Hier zählen nicht nur die Arbeitsplätze, sondern auch Verkehrswege (mindestens 87,5 cm Breite), Besprechungszonen und Sozialräume.

Die Rechnung für Makler ist einfach: Ein Büro mit 100 m² kann 8 bis 12 Arbeitsplätze beherbergen — je nach Typ. Im Grundriss muss das sofort erkennbar sein. Sonst fragt der Käufer: Passen meine 10 Leute da rein?

Ergonomisch eingerichtetes Home Office mit Stehschreibtisch in einer deutschen Wohnung

Home Office: Ab 10 m² für einen ergonomischen Arbeitsplatz mit Schreibtisch und Regal

Ergonomie im Bürogrundriss: Schreibtisch richtig platzieren

90 Grad zum Fenster. Das ist die Regel.

Laut Ergonomie-Experten (ottonova.de) sollte der Schreibtisch seitlich zum Fenster stehen. Rechtshänder links vom Fenster, Linkshänder rechts. So vermeiden Sie Bildschirmreflexionen und nutzen das Tageslicht optimal.

Ein moderner Büroschreibtisch misst mindestens 160 × 80 cm. Für die optimale Raumplanung helfen genormte Grundriss-Symbole, Möbel und Türen korrekt einzuzeichnen.

Mit Stuhl und Bewegungsfläche benötigen Sie pro Arbeitsplatz eine Grundfläche von mindestens 3,5 × 2,5 Metern — das sind die 8 m² aus der ArbStättV. Höhenverstellbare Schreibtische brauchen zusätzlich 10 cm Wandabstand nach hinten.

Ergonomie-Checkliste für den Bürogrundriss
  • Schreibtisch 90° zum Fenster positionieren
  • Mindestmaß Schreibtisch: 160 × 80 cm (besser: 180 × 80 cm)
  • Abstand Monitor zu Augen: 50-70 cm
  • Durchgangsbreite zwischen Arbeitsplätzen: mind. 87,5 cm
  • Raumtemperatur: 20-26 °C (ArbStättV)
  • Beleuchtungsstärke: mind. 500 Lux am Arbeitsplatz

Bürogrundriss beim Immobilienverkauf

Kein Grundriss? Kein Käufer.

81 % der Kaufinteressenten können sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen (NAR 2025). Bei Büroflächen ist das noch gravierender: Wie viele Arbeitsplätze passen rein? Wo steht der Server? Gibt es einen Empfangsbereich?

Hausgold.de nennt den Grundriss im Exposé ein "Must-have" für die Onlinevermarktung. Bei Gewerbeimmobilien ist er noch wichtiger als bei Wohnungen — weil Käufer rechnen: Fläche geteilt durch Arbeitsplätze ergibt den Preis pro Mitarbeiter.

Die Rechnung ist einfach.

Ein Monat längere Vermarktungsdauer bei einer Gewerbefläche mit 2.000 EUR Kaltmiete kostet den Eigentümer 2.000 EUR. Ein professioneller Bürogrundriss bei ImmoStage kostet ab 29 EUR. Weniger als ein Business-Lunch. Aber er zeigt Käufern sofort, ob ihre Firma in Ihre Fläche passt.

Bürofläche stagen: Vorher vs. Nachher

Leere Bürofläche vs. virtuell eingerichtetes Büro — der Unterschied für Käufer:

Bürofläche nach Virtual Staging mit Arbeitsplätzen und Besprechungstisch
Leere Bürofläche vor Virtual Staging ohne Möblierung
Ohne Staging
Virtuell eingerichtet

Bürogrundriss in 5 Minuten erstellen

Foto hochladen, KI erstellt den Grundriss. Ab 29 EUR pro Bild. Weniger als eine Stunde Maklerzeit — aber sofort im Exposé einsetzbar.

Weitere Themen

Häufige Fragen zum Büro Grundriss

Laut der Technischen Regel ASR A1.2 muss ein Büroraum für eine Person mindestens 8 m² groß sein. Jeder weitere Arbeitsplatz im selben Raum benötigt mindestens 6 m² zusätzlich. In Großraumbüros über 400 m² gilt ein Richtwert von 12-15 m² pro Platz (Haufe Arbeitsschutz).
Ein ergonomischer Home-Office-Arbeitsplatz benötigt mindestens 10 m² (di-volio.com). Darin enthalten: Schreibtisch (mind. 160 × 80 cm), Stuhl mit Bewegungsraum und ein Regal oder Sideboard. Unter 8 m² fehlt die nötige Bewegungsfläche für ganztägiges Arbeiten.
Der Schreibtisch sollte im 90-Grad-Winkel zum Fenster stehen, damit Tageslicht seitlich einfällt und keine Bildschirmreflexionen entstehen (ottonova.de). Rechtshänder sitzen idealerweise links vom Fenster, Linkshänder rechts. Direkt vor oder mit dem Rücken zum Fenster vermeiden.
Bei reiner Flächeneffizienz gewinnt das Großraumbüro: 8-12 m² pro Platz vs. 15-20 m² im Multi-Space. Allerdings senkt Lärm im Großraumbüro die Produktivität. Laut buero-wissen.de bevorzugen die meisten Arbeitnehmer heute hybride Multi-Space-Konzepte mit Fokus- und Teamzonen.
Ja. Hausgold.de stuft den Grundriss als „Must-have" für die Onlinevermarktung ein. Bei Büroflächen ist er besonders wichtig, weil Käufer die Anzahl möglicher Arbeitsplätze kalkulieren. 81 % der Kaufinteressenten können sich leere Räume nicht möbliert vorstellen (NAR 2025). Ein professioneller Grundriss beantwortet diese Fragen sofort.
Eugen Görtz — Gründer von ImmoStage
Verfasst von

Eugen Görtz

Gründer & Geschäftsführer, ImmoStage

Eugen Görtz ist Gründer von ImmoStage. Vor der Gründung war er über 10 Jahre als Abteilungsleiter in einem Industrieunternehmen tätig — mit Verantwortung für Prozessoptimierung, Teamführung und Digitalisierung. Diese operative Erfahrung fließt direkt in die Produktentwicklung von ImmoStage ein: pragmatische Lösungen, die im Makler-Alltag funktionieren.

10+ Jahre Abteilungsleiter in der IndustrieGründer von ImmoStage (2024)Fokus: KI-Staging für DACH-MaklerDSGVO & EU-Compliance
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Veröffentlicht: 26. Februar 2026
Aktualisiert: 26. Februar 2026
Lesezeit: 5 Min.

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