Beliebteste EFH-Größe

Der Grundriss für 150 m2, der keinen Quadratmeter verschenkt.

5 Zimmer, 2 Bäder, offener Wohn-Essbereich — und trotzdem kein verschenkter Flur. So planen Sie 150 m2, die sich wie 200 anfühlen.

5 Zimmer + 2 Bäder
passen auf 150 m2
Quelle: Wilms Haus Berlin
495.000-570.000 EUR
Baukosten 150 m2 (2025)
Quelle: smartest-home.com
94 m²
Durchschnittswohnung DE
Quelle: Destatis 2025
Das Wichtigste auf einen Blick
  • 150 m2 reichen für 5 Zimmer, 2 Bäder und einen offenen Wohn-Essbereich (Wilms Haus Berlin)
  • Baukosten 2025: 3.300-3.800 EUR/m2 = ca. 495.000-570.000 EUR ohne Grundstück (smartest-home.com)
  • Wohnfläche macht 75-80 % der Geschossfläche aus — planen Sie ~190 m2 Bruttofläche ein (bau-welt.de)
  • Kinderzimmer sollten 15-20 m2 haben, Schlafzimmer 12-15 m2, Wohn-Essbereich 30-40 m2 (fertighauswelt.de)
  • 81 % der Käufer können sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen (NAR 2025)

Warum 150 m2 der Sweet Spot sind

Die meisten Familien bauen zu groß oder zu klein.

Unter 120 m2 wird es eng. Zwei Kinderzimmer, ein Arbeitszimmer, zwei Bäder — irgendetwas fällt immer weg. Über 180 m2 zahlen Sie für Fläche, die Sie nicht nutzen. Heizkosten, Grundsteuer, Instandhaltung — alles skaliert mit jedem Quadratmeter.

150 m2 ist die Mitte, die nichts opfert.

Fünf Zimmer. Zwei vollwertige Bäder. Ein offener Wohn-Ess-Kochbereich mit 35-40 m2. Dazu Flur, Hauswirtschaftsraum und Gäste-WC. Laut Wilms Haus Berlin lassen sich auf dieser Fläche sogar Kinderzimmer von je 20 m2 realisieren — größer als das Elternschlafzimmer.

Die Durchschnittswohnung in Deutschland ist 94 m2 groß (Destatis 2025). Ein Grundriss mit 150 m2 bietet also gut 60 % mehr Fläche als der Durchschnitt. Genug Platz für eine Familie mit zwei Kindern, ohne dass ein einziger Raum zu kurz kommt.

Grundriss Einfamilienhaus 150 qm mit 5 Zimmern und offener Wohnküche

Grundriss-Beispiel: Einfamilienhaus mit 150 m2 Wohnfläche und 5 Zimmern

So teilen Sie 150 m2 optimal auf

Die Zahlen:

Auf 150 m2 verteilen sich typischerweise 5 Wohnräume, 2 Bäder, Küche, Flur und Nebenräume. Die folgenden Richtwerte basieren auf Empfehlungen von fertighauswelt.de und dem Beispiel-Grundriss von Wilms Haus Berlin.

RaumEmpfohlenAnteil
Wohn-/Essbereich (offen)35-40 m²~25 %
Küche (offen oder separat)12-16 m²~9 %
Elternschlafzimmer14-18 m²~11 %
Kinderzimmer 115-20 m²~12 %
Kinderzimmer 215-20 m²~12 %
Arbeitszimmer / Gäste10-14 m²~8 %
Bad + Gäste-WC12-15 m²~9 %
Flur / Treppe / HWR15-20 m²~12 %

Quellen: fertighauswelt.de, Wilms Haus Berlin, bungalow.de — Richtwerte für Einfamilienhäuser

Typische Raumverteilung im Einfamilienhaus mit 150 m2

Fläche pro Raum in Quadratmetern (Wilms Haus Berlin / fertighauswelt.de)

Offener Wohn-Essbereich in einem 150 qm Einfamilienhaus mit Blick zum Garten

Erdgeschoss-Beispiel: Offener Wohn-Essbereich mit 40 m2 und Gartenzugang

Drei bewährte Grundriss-Varianten

Jetzt wird es konkret:

Je nach Grundstück, Haustyp und Familienphase ergeben sich unterschiedliche Aufteilungen. Diese drei Varianten haben sich bei 150 m2 Wohnfläche bewährt.

2G

Klassisch zweigeschossig

EG: Offene Wohnküche (40 m2), Gäste-WC, HWR. OG: 3 Schlafzimmer (14-20 m2), Arbeitszimmer (12 m2), Familienbad (10 m2). Kompakte Grundfläche, ideal für schmale Grundstücke.

Geeignet: Familien mit 2 Kindern, Stadtrandlage
1G

Bungalow eingeschossig

Alles auf einer Ebene: Wohn-Essbereich (35 m2), 3 Zimmer (je 14 m2), 2 Bäder (je 10 m2), Gäste-WC (4 m2). Barrierefrei, zukunftssicher. Braucht größeres Grundstück (~300 m2 Grundfläche inkl. Wege).

Geeignet: Ältere Paare, barrierefreies Wohnen, großes Grundstück
ST

Stadtvilla mit Staffelgeschoss

2,5 Geschosse: EG offen (Wohnen + Kochen), OG (Schlafen + Kinder + Bad), DG (Arbeitszimmer + Gästezimmer + zweites Bad). Maximale Nutzung auf kleinem Grundstück.

Geeignet: Familien in städtischer Lage, kleine Grundstücke
Geräumiges Kinderzimmer in einem 150 qm Einfamilienhaus

Kinderzimmer-Beispiel: 18-20 m2 bieten Platz für Schlafen, Spielen und Lernen

Planungsfehler, die Platz kosten

150 m2 klingen großzügig. Bis der Flur 25 m2 frisst.

Der häufigste Fehler bei Grundrissen mit 150 qm: zu viel Verkehrsfläche. Flure, Treppen, Dielen — alles, was keine Nutzfläche ist. Laut bau-welt.de macht die Wohnfläche nur 75-80 % der Geschossfläche aus. Bei 150 m2 Wohnfläche brauchen Sie also 187-200 m2 Bruttofläche. Jeder Quadratmeter Flur, der nicht sein müsste, fehlt Ihnen im Kinderzimmer.

Drei Regeln, die den Unterschied machen:

1. Flure unter 12 % der Wohnfläche. Bei 150 m2 maximal 18 m2 für Flur, Diele und Treppenhaus. Offene Übergänge zwischen Wohn- und Essbereich sparen Fläche. Zentrale Erschließung statt langer Gangflure (Büdenbender Hausbau).

2. Schlafräume nach Osten, Wohnräume nach Süden/Westen. Natürliches Licht in jedem Raum ist Pflicht — ein Zimmer ohne Fenster darf laut Bauordnung nicht als Aufenthaltsraum gelten. Wer Räume falsch ausrichtet, verliert Wohnqualität, die kein Möbelstück kompensiert.

3. Flexibilität einplanen. Trockenbauwände statt tragender Wände zwischen Kinderzimmern. Wenn die Kinder ausziehen, lassen sich zwei 15-m2-Zimmer zu einem 30-m2-Studio verbinden. Das kostet bei Trockenbau unter 2.000 EUR (fertighaus.de).

Grundriss-Checkliste für 150 m2
  • Verkehrsfläche (Flur + Treppe) unter 18 m2
  • Kein Durchgangszimmer — jeder Raum vom Flur erreichbar
  • Mindestens 2 Bäder (eines mit Fenster)
  • Hauswirtschaftsraum mindestens 4 m2
  • Schlafräume nicht zur Straßenseite
  • Ausreichend Steckdosen und Netzwerk-Anschlüsse pro Zimmer
  • Trockenbauwände für spätere Flexibilität

150 m2 verkaufen: Grundriss entscheidet

Die meisten Makler unterschätzen den Grundriss.

Das Gegenteil ist der Fall.

Bei einem Einfamilienhaus mit 150 m2 ist die Raumaufteilung das Kaufargument. Käufer wollen wissen: Passen drei Kinderzimmer? Gibt es ein Arbeitszimmer? Wie groß ist der Wohn-Essbereich? 81 % der Kaufinteressenten können sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen (NAR 2025). Ein professioneller Grundriss mit Maßen und Raumbezeichnungen beantwortet alle diese Fragen — bevor die erste Besichtigung stattfindet.

Gestagete Immobilien verkaufen sich 73 % schneller (RESA Q1-2025). Ein Grundriss kostet bei einem Vermessungsingenieur 400-650 EUR, bei einem KI-Tool wie ImmoStage unter 30 EUR. Bei einem Hauswert von 500.000 EUR ist das weniger als 0,006 % des Verkaufspreises.

Die Rechnung ist einfach.

Ein Monat längere Vermarktung kostet Nebenkosten, Zinsen, Opportunitätskosten. Bei einer typischen Finanzierung sind das 1.500-2.500 EUR pro Monat. Ein professioneller Grundriss und virtuell eingerichtete Fotos kosten zusammen weniger als ein einziger Tag Leerstand.

150 m2 professionell präsentieren

Grundriss erstellen und Räume virtuell einrichten — in 5 Minuten. Ab 29 EUR pro Bild. Weniger als ein Abendessen.

Häufige Fragen zum Grundriss 150 qm

Auf 150 m2 Wohnfläche passen 5 vollwertige Zimmer plus 2 Bäder. Typische Aufteilung: offener Wohn-Essbereich mit Küche (35-40 m2), Elternschlafzimmer (14-18 m2), zwei Kinderzimmer (je 15-20 m2), Arbeitszimmer (10-14 m2), Familienbad (10 m2), Gäste-WC (4 m2) und Hauswirtschaftsraum (Wilms Haus Berlin / fertighauswelt.de).
Die reinen Baukosten liegen 2025 bei 3.300-3.800 EUR pro Quadratmeter, also 495.000-570.000 EUR für 150 m2 ohne Grundstück (smartest-home.com). Ein schlüsselfertiges Fertighaus mit 150 m2 kostet 375.000-525.000 EUR je nach Ausstattungsstandard (fertighaus.de). Dazu kommen Grundstück, Erschließung und Baunebenkosten.
Das hängt vom Grundstück ab. Bei schmalen Grundstücken ist ein zweigeschossiges Einfamilienhaus ideal (ca. 75 m2 pro Geschoss). Wer barrierefrei wohnen will, wählt einen Bungalow — braucht aber ein Grundstück von mindestens 300 m2. Die Stadtvilla mit Staffelgeschoss (2,5 Etagen) nutzt kleine Grundstücke maximal aus (bungalow.de / Büdenbender Hausbau).
Drei Optionen: (1) Vermessungsingenieur vor Ort — 400-650 EUR, dauert 1-2 Wochen. (2) CAD-Software selbst zeichnen — kostenlos, aber zeitaufwändig und ohne Profi-Qualität. (3) KI-Tool wie ImmoStage — unter 30 EUR, fertig in 5 Minuten, inklusive Maße und Raumbezeichnungen. Für Exposés und Verkaufsunterlagen empfiehlt sich die KI-Variante wegen Geschwindigkeit und Kosten.

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Eugen Görtz — Gründer von ImmoStage
Verfasst von

Eugen Görtz

Gründer & Geschäftsführer, ImmoStage

Eugen Görtz ist Gründer von ImmoStage. Vor der Gründung war er über 10 Jahre als Abteilungsleiter in einem Industrieunternehmen tätig — mit Verantwortung für Prozessoptimierung, Teamführung und Digitalisierung. Diese operative Erfahrung fließt direkt in die Produktentwicklung von ImmoStage ein: pragmatische Lösungen, die im Makler-Alltag funktionieren.

10+ Jahre Abteilungsleiter in der IndustrieGründer von ImmoStage (2024)Fokus: KI-Staging für DACH-MaklerDSGVO & EU-Compliance
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Veröffentlicht: 8. Februar 2026
Aktualisiert: 8. Februar 2026
Lesezeit: 5 Min.

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