Auf einen Blick
Der Akquise-Markt 2025: Zahlen, die Sie kennen müssen
Seien wir ehrlich:
Der Markt ist umkämpft. Laut der aktuellen Marktanalyse des Finanzierungsportals Sprengnetter/baufi liegt die Maklerquote in Deutschland bei 67% — das ist der höchste Stand seit über einem Jahr. Gut für die Branche. Schlecht für Sie, wenn alle anderen Makler dasselbe anbieten.
Das Unternehmensverzeichnis Listflix zählt über 42.000 registrierte Immobilienmakler in Deutschland. Nur rund 12.000 arbeiten Vollzeit. Das bedeutet: Selbst unter Vollzeitmaklern kämpfen tausende um denselben Pool an Eigentümern.
Das muss nicht sein.
Das Marketing-Fachblog inno-brain.de analysierte im Jahr 2025 das Entscheidungsverhalten privater Verkäufer mit einem klaren Ergebnis: 92% wählen ihren Makler auf Basis von Reputation oder positiven Referenzen. Nicht auf Basis von Anzeigen. Nicht auf Basis von Kaltakquise. Reputation gewinnt.
Kanal 1: Empfehlungsmarketing — der günstigste Lead-Kanal
92% Entscheidung via Reputation. Das ist Ihre wichtigste Zahl.
Empfehlungsmarketing kostet Sie null Euro pro Lead. Jeder bezahlte Lead kostet Sie zwischen €27 und €180. Über ein Jahr ergibt sich ein enormer Unterschied. Das Immobilienmagazin AIZ untersuchte die Konditionen führender Leadanbieter — und die Zahlen sind ernüchternd: Hausgold verlangt 30% Ihrer Provision bei Erfolg, Homeday 35%. McMakler ebenfalls 30%. Nur für einen Namen in Ihrer Datenbank.
Die entscheidende Strategie: Bauen Sie ein systematisches Empfehlungsnetzwerk. Das bedeutet post-sale Follow-up (3–6 Monate nach Abschluss), aktive Partner-Netzwerke (Notare, Baufinanzierungsberater, Steuerberater) und CRM-gestütztes Kontaktmanagement. Denn Objekte werden laut onOffice-Daten durchschnittlich alle sieben Jahre weiterverkauft — ohne CRM verlieren Sie jeden Kontakt nach dem ersten Abschluss.
Kanal 2: Digitale Sichtbarkeit — Portal, Website, SEO
Portale sind unvermeidbar. Aber nicht gleich.


