Vermieter-Leitfaden 2026

Exposé erstellen für die Vermietung: Weniger Leerstand, bessere Mieter

23 Tage durchschnittliche Inseratsdauer. Jede sechste Wohnung ist nach zwei Tagen weg. Wer ein professionelles Vermietungs-Exposé erstellt, gewinnt den Wettbewerb um die besten Mieter.

23 Tage
durchschnittliche Inseratsdauer Mietwohnungen
Quelle: GREIX / IfW Kiel Q3 2025
786 EUR
entgangene Kaltmiete pro Monat Leerstand
Quelle: ftd.de Mietpreise 2025
13 Mio.
Nutzer monatlich auf ImmoScout24
Quelle: Scout24 2025

Auf einen Blick

Ein Exposé für die Vermietung erstellen bedeutet nicht dasselbe wie ein Verkaufs-Exposé. Mieter entscheiden schneller, die gesetzlichen Anforderungen sind anders, und jeder Tag Leerstand kostet 26 EUR Kaltmiete (786 EUR Monatsmiete bei 69 m² Durchschnitt, ftd.de 2025). Die durchschnittliche Inseratsdauer liegt bei nur 23 Tagen (GREIX Q3 2025). In diesem Leitfaden erfahren Sie, welche Pflichtangaben ein Vermietungs-Exposé braucht, was Mieter wirklich sehen wollen und wie Virtual Staging die Vermarktungsdauer verkürzt.

Warum Leerstand mehr kostet als ein gutes Exposé

Exposé erstellen für die Vermietung klingt nach Aufwand. Leerstand klingt nach nichts. Aber Leerstand hat einen Preis.

Die Rechnung ist einfach.

Eine durchschnittliche Mietwohnung in Deutschland bringt 786 EUR Kaltmiete pro Monat (ftd.de 2025). Das sind 26 EUR pro Tag. Dazu kommen Nebenkosten, die der Vermieter bei Leerstand selbst tragen muss: Grundsteuer, Versicherung, Heizung im Frostschutz, Grundgebühren für Wasser und Strom (deutschesmietrecht.de).

Ein Monat Leerstand kostet über 1.000 EUR. Ein professionelles Exposé kostet unter 100 EUR.

Laut dem GREIX-Mietpreisindex des IfW Kiel liegt die durchschnittliche Inseratsdauer bei 23 Tagen. Vor zehn Jahren waren es noch 34 Tage. Der Markt ist enger geworden. Mehr als jede sechste Wohnung ist innerhalb von zwei Tagen vergeben.

Das bedeutet: Wer schnell die richtigen Mieter findet, hat einen messbaren finanziellen Vorteil. Und das beginnt beim Exposé.

Inseratsdauer Mietwohnungen in Deutschland: Entwicklung 2015-2025

Quelle: GREIX / IfW Kiel Mietpreisindex 2025, VALUE-Marktdatenbank

Helle leere Mietwohnung in deutschem Altbau mit großen Fenstern, bereit für die Vermietung

Eine leere Mietwohnung. Sauber, hell, aber ohne Vorstellungskraft. Genau hier setzt ein gutes Exposé an.

Was Mietinteressenten wirklich suchen

Mieter denken anders als Käufer.

Käufer rechnen in Quadratmeterpreisen und Renditen. Mieter rechnen in monatlichen Kosten und Lebensqualität. Diese Unterscheidung bestimmt, wie Sie Ihr Exposé erstellen.

ImmoScout24 erreicht 13 Millionen Nutzer monatlich. Ihr Inserat konkurriert mit Hunderten anderen. Was entscheidet, ob Interessenten klicken oder weiterblättern?

01
Professionelle Fotos

Inserate ohne Fotos werden kaum angeklickt. Bilder bei Tageslicht, im Querformat, aufgeräumt und ohne persönliche Gegenstände. ImmoScout24 empfiehlt: Jeder Raum einzeln, plus Außenansicht.

02
Lesbarer Grundriss

Zimmeraufteilung, Maße, Fenster und Türen. Mieter wollen wissen, ob ihre Möbel passen. Ein schlechter Grundriss erzeugt mehr Rückfragen als gar keiner.

03
Transparente Kosten

Kaltmiete, Nebenkosten, Kaution, Gesamtbelastung. 90% der Mieter befürchten steigende Mieten (PwC 2025). Transparenz schafft Vertrauen und reduziert Nachfragen.

04
Umgebung und Infrastruktur

ÖPNV-Anbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte. Junge Familien suchen Spielplätze. Berufstätige suchen kurze Pendelwege. Sprechen Sie Ihre Zielgruppe an.

05
Energieausweis-Daten

Seit 2014 Pflicht im Inserat. Energieeffizienzklasse, Energieverbrauch, Baujahr, Energieträger. Fehlende Angaben sind bußgeldbewehrt und signalisieren Unprofessionalität.

06
Einzugstermin

Der wichtigste Filter für Mieter auf der Suche. Wer den Einzugstermin nicht nennt, verliert Interessenten, die sofort verfügbare Wohnungen suchen.

Pflichtangaben im Vermietungs-Exposé

Nicht vergessen: Ein Vermietungs-Exposé unterliegt gesetzlichen Anforderungen.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, welche Energieausweisdaten bereits im Inserat erscheinen müssen. Wer dagegen verstößt, riskiert Bußgelder bis 15.000 EUR.

Pflichtangaben nach GEG im Mietinserat
  • Art des Energieausweises: Bedarfs- oder Verbrauchsausweis
  • Endenergieverbrauch/-bedarf: in kWh pro m² und Jahr
  • Wesentlicher Energieträger: Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe
  • Baujahr des Gebäudes
  • Energieeffizienzklasse: A+ bis H

Darüber hinaus sollte Ihr Exposé enthalten: Wohnfläche, Zimmeranzahl, Stockwerk, Balkon/Terrasse, Keller, Stellplatz, Haustiere erlaubt (ja/nein), Kaution und frühester Einzugstermin. Je vollständiger das Inserat, desto weniger Rückfragen und desto passendere Interessenten.

Noch ein wichtiger Punkt: Falsche Angaben zur Wohnfläche oder Ausstattung machen Sie als Vermieter haftbar (KAMPMEYER 2025). Ehrlichkeit im Exposé ist kein Goodwill. Sie ist rechtliche Pflicht.

Fotos und Staging: Der entscheidende Unterschied

Leere Wohnungen vermieten sich schlechter.

Das ist keine Meinung. 81% der Suchenden können sich leere Räume nicht eingerichtet vorstellen (NAR 2025). Bei Mietwohnungen ist das Problem noch größer als beim Kauf: Mieter suchen ein Zuhause, keinen Rohbau.

Gleichzeitig steht die Wohnung bei der Vermietung oft leer. Der Vormieter ist ausgezogen. Die Wände sind frisch gestrichen. Aber die Fotos zeigen nichts als kahle Räume.

Hier ändert Virtual Staging die Gleichung.

Leere Mietwohnung vs. virtuell eingerichtetes Exposé-Foto

Mietwohnung nach Virtual Staging mit moderner skandinavischer Einrichtung
Leere Mietwohnung ohne Möbel vor Virtual Staging
Ohne Staging
Mit Virtual Staging

Gleicher Raum. Andere Wirkung. KI-Staging zeigt Mietern, wie ihr neues Zuhause aussehen kann.

Ein virtuell gestagtes Foto kostet ab 29 EUR bei ImmoStage. Das Ergebnis steht in unter 5 Minuten. Zum Vergleich: Ein Tag Leerstand kostet 26 EUR an entgangener Kaltmiete. Die Rechnung macht sich selbst.

Für die optimale Bildqualität im Exposé gilt: Fotografieren Sie bei Tageslicht, im Querformat, aus den Ecken des Raumes heraus. Entfernen Sie persönliche Gegenstände und Unordnung. Und wenn die Wohnung leer steht: stagen Sie digital.

Wer zusätzlich einen professionellen Grundriss erstellen lässt, gibt Mietern die Planungssicherheit, die sie brauchen. Grundriss plus gestagtes Foto: Das ist die Kombination, die Besichtigungen generiert.

DIY vs. Makler vs. ImmoStage: Was lohnt sich bei der Vermietung?

Drei Wege zum Vermietungs-Exposé. Drei verschiedene Kosten-Nutzen-Profile.

KriteriumSelbst erstellenMakler beauftragenImmoStage
Kosten0 EUR (eigene Zeit)1-2 Monatsmieten ProvisionAb 99 EUR/Projekt
Zeitaufwand4-8 StundenDelegiert, aber Abstimmung nötigUnter 30 Minuten
FotoqualitätSmartphone (oft unzureichend)ProfessionellKI-Staging auf Ihren Fotos
GrundrissOft kein Grundriss vorhandenMeist inklusiveKI-Grundriss in 2 Minuten
Pflichtangaben-CheckEigenverantwortungMakler haftet mitExposé-Generator mit Checkliste
Leere RäumeBleiben leerGgf. physisches Staging (teuer)Virtual Staging ab 29 EUR/Bild

99 EUR pro Projekt. Das ist weniger als vier Tage Leerstand kosten. Und deutlich weniger als eine Maklerprovision, die bei einer 786-EUR-Wohnung 1.572 EUR beträgt.

Die Frage ist nicht ob, sondern wie schnell.

Leerstand kostet 26 EUR pro Tag. Staging kostet 29 EUR einmalig.

ImmoStage erstellt Ihr Vermietungs-Exposé mit KI-Staging, Grundriss und professioneller Aufbereitung. In unter 30 Minuten. Testen kostet nichts. Nicht testen kostet Miete.

Weitere Themen

Häufige Fragen: Exposé erstellen für die Vermietung

Pflichtangaben nach GEG (Energieausweis-Daten: Art, Verbrauch/Bedarf, Energieträger, Baujahr, Effizienzklasse), Wohnfläche, Zimmeranzahl, Kaltmiete, Nebenkosten, Kaution, Einzugstermin. Darüber hinaus empfehlenswert: Professionelle Fotos aller Räume, Grundriss mit Maßen, Lageinformationen und Ausstattungsdetails. Je vollständiger, desto weniger Rückfragen.
Laut dem GREIX-Mietpreisindex (IfW Kiel, Q3 2025) beträgt die durchschnittliche Inseratsdauer 23 Tage. Das ist ein Rückgang von 34 Tagen im Jahr 2015. In Großstädten wie Berlin ist jede vierte Wohnung innerhalb von zwei Tagen vergeben. Ein professionelles Exposé mit Staging-Fotos und Grundriss kann die Vermarktungsdauer zusätzlich verkürzen.
Ja. 81% der Suchenden können sich leere Räume nicht möbliert vorstellen (NAR 2025). Eine leer stehende Mietwohnung kostet durchschnittlich 26 EUR pro Tag an entgangener Kaltmiete (786 EUR/Monat bei 69 m² Durchschnitt). Virtual Staging kostet ab 29 EUR pro Bild und dauert unter 5 Minuten. Schon ein Tag schnellere Vermietung amortisiert die Kosten.
Alle Räume einzeln fotografieren, bei Tageslicht, im Querformat. Außenansicht des Gebäudes, Eingangsbereich, Küche, Bad, alle Zimmer, Balkon/Terrasse, Keller und Stellplatz. ImmoScout24 empfiehlt: Aufgeräumte, saubere Räume ohne persönliche Gegenstände. Leere Räume sollten virtuell gestagt werden, um Wohnatmosphäre zu vermitteln.
Seit 2015 gilt das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt die Provision. Für Vermieter bedeutet das Kosten von 1-2 Monatsmieten. Alternative: Ein professionelles Exposé mit ImmoStage erstellen (ab 99 EUR/Projekt). Sie erhalten KI-gestagete Fotos, Grundriss und Exposé-Vorlage — ohne Maklerprovision. Bei einer Kaltmiete von 786 EUR sparen Sie über 1.400 EUR.
Eugen Görtz — Gründer von ImmoStage
Verfasst von

Eugen Görtz

Gründer & Geschäftsführer, ImmoStage

Eugen Görtz ist Gründer von ImmoStage. Vor der Gründung war er über 10 Jahre als Abteilungsleiter in einem Industrieunternehmen tätig — mit Verantwortung für Prozessoptimierung, Teamführung und Digitalisierung. Diese operative Erfahrung fließt direkt in die Produktentwicklung von ImmoStage ein: pragmatische Lösungen, die im Makler-Alltag funktionieren.

10+ Jahre Abteilungsleiter in der IndustrieGründer von ImmoStage (2024)Fokus: KI-Staging für DACH-MaklerDSGVO & EU-Compliance
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Veröffentlicht: 26. Februar 2026
Aktualisiert: 26. Februar 2026
Lesezeit: 5 Min.

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